Mythos passives Einkommen: Warum du dich zu Beginn besser darauf konzentrierst, dein Business skalierbar zu machen

Mythos passives Einkommen_ Warum du dich zu Beginn besser darauf konzentrierst, dein Business skalierbar zu machenBitte mal Hand hoch: Wer möchte nicht passives Einkommen mit seinen Onlinekursen erzielen? Einmal arbeiten und dann wird Geld im Schlaf verdient – klingt doch super, oder? In diesem Artikel sage ich dir, warum das direkte Streben nach passivem Einkommen womöglich nicht die Ergebnisse bringt, die du dir erhoffst. Ich begründe auch, warum du nicht mit Selbstlernkursen starten solltest (und welche Ausnahmen es gibt) – und was ich stattdessen empfehle. Denn eines möchte ich unbedingt vermeiden: Dass du schlechte Erfahrungen mit Onlinekursen machst und es dann lieber wieder aufgibst.

Ich gebe zu: Dieser Artikel ist bewusst etwas polarisierend! So schwarz und weiss, wie ich die Dinge jetzt gleich malen werde, ist diese Online-Welt nicht – zum Glück! 🙂

Warum „Mythos passives Einkommen“?

Ich schreibe diesen Artikel, weil ich möchte, dass du dich zurückbesinnst auf das, was dir wirklich wichtig ist beim Aufbau deines Business. Ich bekomme mit, wie einige sich „fehlleiten“ lassen von den vielen Botschaften, die da draußen in Sachen Onlinekurse so durch’s Netz gehen. Die ja übrigens alle ihre Berechtigung haben. Versprochen wird passives Einkommen und Automatisierung des Marketing – es müsse nur ein Selbstlernkurs (= eine Reihe von Videos) erstellt werden und der auf Autopilot ins Laufen gebracht werden.

Und so kamen in letzter Zeit auch mehrere Anfragen, ob man bei mir lernt, wie man sich ein passives Einkommen mit eigenen Onlinekursen aufbaut. Diese Frage finde ich nicht ganz einfach zu beantworten, weil ich meinen Teilnehmern ja durchaus dabei helfe, die Basis dafür zu legen, langfristig auch passives Einkommen mit ihren Kursen erzielen. Aber wer schon mit dieser Frage startet – so meine These – geht die Sache womöglich von der falschen Seite her an.

Ich sehe ebenfalls kritisch, dass sehr viele, sobald der Blog einigermaßen läuft, als erstes einen Selbstlernkurs entwickeln – der Eindruck entstand bei mir jedenfalls u.a. durch das Lesen eurer vielen Beiträge in der Blogparade.  Auch dahinter steht ja wahrscheinlich der Wunsch nach „passivem Einkommen“.

„Ist denn „passives Einkommen“ nicht erstrebenswert? Du predigst doch auch, weg von 1-zu-1 zu kommen!“

Ja, klar, ist „passives Einkommen“ eine schöne Sache. Und es ist ja mittel- bis langfristig auch realistisch erreichbar, wenn man sich entsprechend darauf fokussiert. Aber:

Du kannst auch ein tolles, befriedigendes Business haben, wenig arbeiten und viel verdienen – ganz ohne passive Einkommensströme!

Schau‘ mich an oder die vielen Anbieter von betreuten Gruppenprogrammen, wie sie beispielsweise unter „Gute Beispiele“ aufgeführt sind.

Wenn du versuchst, direkt auf passives Einkommen zuzusteuern, kann das meiner Ansicht nach ganz schön nach hinten losgehen. Warum, darauf gehe ich unten noch weiter ein.

Worum es mir geht, ist, das eigene Business überhaupt erst einmal „skalierbar“ zu machen – also es zu schaffen, in weniger Zeit mehr Menschen mit deinem Wissen voranzuhelfen. Die eigene Arbeitszeit zu „hebeln“ und ein Geschäftsmodell zu entwickeln, bei dem das Einkommen durch wiederholbare Prozesse relativ vorhersehbar erzielbar ist. Das meine ich mit „über das 1-zu-1-Business hinauswachsen“. Von passivem Einkommen ist da erstmal nicht die Rede – wenn das später erreichbar ist, weil sich Selbstlernkurse gut als Zusatzprodukt verkaufen lassen ist das gut. Wenn nicht – auch gut.

Es ist ein meilenweiter Unterschied, ob jemand sich „passives Einkommen“ oder ein „skalierbares Geschäftsmodell“ wünscht, wenn er mit eigenen Onlinekursen startet

Wer als Anbieter gleich auf Passives Einkommen abzielt, fokussiert sich darauf, so wenig wie möglich Kontakt zu Teilnehmern haben zu müssen. Denn wenn man als Anbieter „gebraucht“ wird im eigenen Onlinekurs, ist es ja de facto kein passives Einkommen.

Also entstehen Selbstlernkurse. Und da Selbstlernkurse meist eher niedrigpreisiger angeboten werden, sind viele Verkäufe nötig, um ein nennenswertes Einkommen zu erzielen. Also muss auch der Marketingprozess von der Arbeitszeit abgekoppelt werden, was dann automatische „Verkaufsfunnels“ nötig macht – die ebenfalls wieder Distanz zwischen den Anbieter und seine Kunden bringen.

Wer als Anbieter jedoch auf Skalierbarkeit abzielt, fokussiert sich darauf, mit seinen Onlinekursen das beste Verhältnis aus Zeiteinsatz zu Teilnehmernutzen zu finden.

Da sich betreute Gruppenkurse meist höherpreisig anbieten lassen, ist keine sehr große Anzahl an Teilnehmern nötig und der Anbieter kann sich ganz darauf fokussieren, dieser Gruppe Mehrwert zu bieten. Man verdient deutlich mehr als vorher („1-zu-1“) und hat nach einer ersten Anlaufphase deutlich weniger Arbeit für den gleichen oder höheren Umsatz. Diese Anbieter haben ihr Business skaliert – es ist aber weit entfernt von „passivem Einkommen“, weil sie sowohl während der Vermarktung als auch während der Betreuung nach wie vor gebraucht werden.

Du willst doch eigentlich Menschen helfen, oder?

Was man ja oft liest ist so etwas wie „Verdiene Geld mit deiner Leidenschaft – mach‘ einen Kurs aus deinem Herzensthema und verkauf‘ den dann“.

Ich behaupte:

Diejenigen, die wirklich ernsthaft gleich von Anfang an mit eigenen Onlinekursen passives Einkommen erzielen möchte – deren Leidenschaft ist es, Prozesse zu gestalten!!

Das sind „Techniker“, Kommunikations-Ingenieure, Tüftler, oft auch „Techies“, also jemand der von den technischen Möglichkeiten des Internet begeistert ist. Das ist nichts Schlechtes, von mir ohne Wertung.

Aber: Die Leidenschaft dieser „Internet-Ingenieure“ ist möglicherweise eine andere, als deine Leidenschaft!!!

Ich gehe davon aus, dass du jemand bist, der vorrangig Menschen helfen möchte. Du hast Freude an Interaktion, bist werte-orientiert, es geht dir darum, einen Unterschied zu machen in dieser Welt. Technik ist für dich Mittel zum Zweck und kein Faszinosum an sich. Du wünscht dir vor allem gute Beziehungen zu deinen Kunden. Ich könnte mir vorstellen, dass du dich vom passiven Einkommen so angesprochen fühlst, weil dir das mehr Luft geben würde, dich um die Dinge zu kümmern, für die dein Herz schlägt. Oder?

Also: Wenn du jemanden von passivem Einkommen mit eigenen Onlinekursen sprechen hörst (oder liest), dann hinterfrag‘ kritisch, ob sein Wertekanon zu deinem passt. Ob du wirklich bereit bist, viele Monate an der Automatisierung all‘ deiner Kommunikationsprozesse, sowohl im Onlinekurs selbst als auch im Vermarktungsprozess für selbigen zu arbeiten – und diese ja auch ständig zu optimieren. Denn das ist nach meinem Verständnis nötig, um damit ein wirklich nennenswertes Einkommen zu erzielen.

Oder ob du nicht während des Kurses lieber relativ engen Kontakt zu deiner Teilnehmergruppe haben willst und auch im Vermarktungsprozess („Launch“) den direkten Kontakt zu deiner Folgerschaft hältst. Fragen beantworten, mitbekommen, was passiert, auch mal in ein Gespräch mit jemandem gehen, wenn es Sinn macht – eben nicht überflüssig zu sein, sondern im ersten Schritt darauf zu setzen, die benötigte Zeit zu reduzieren und den Nutzen für Teilnehmer zu erhöhen.

Später kann das dann immer noch in passives Einkommen übergehen, wenn dich das dann reizt. Ich kenne viele Kollegen, die verdienen den Großteil ihres Einkommens mit „großen“, betreuten Gruppenprogrammen – und wenn dann mal ein paar Verkäufe der Selbstlernvariante dabei sind, freuen sie sich auch.

Warum es schief gehen kann, wenn du mit einem Selbstlernkurs startest

Gleich vorweg: Es gibt Fälle, da machen Selbstlernkurse auch als Einstieg in die Welt der Onlinekurse Sinn. z.B. wenn du als Anbieter schon eine große, begeisterte Folgerschaft hat und das Thema sehr konkret und abgegrenzt ist. Darauf gehe ich gleich noch ein, wann Selbstlernkurse als Einstieg Sinn machen.

Jetzt löse ich erstmal mein Versprechen ein und zeige auf, warum es leicht schief gehen kann, wenn du mit einen Selbstlernkurs in die Welt der Onlinekurse startest:

1. Eine Reihe von Videos macht noch keinen guten Kurs:

Aus meiner Sicht müssen Selbstlernkurse didaktisch besonders gut durchdacht sein. Schließlich wird der Lerner in dem Prozess allein gelassen und muss daher gut geführt werden. In einem betreuten Gruppenkurs hingegen kann der Anbieter sehr vieles durch Interaktion ausgleichen, aufklären, ergänzen, nachträglich erläutern etc. Leider sind viele Selbstlernkurse eher eine Reihe von Videos. Im Falle eine Technik-Tutorials („So bedienen Sie Software xy“) macht das ja auch Sinn, aber für viele andere Themen braucht es dann doch mehr, damit ein gutes Teilnehmererlebnis dabei herauskommt.

Die Folge: Wenn ein Selbstlernkurs nicht begeisternd und wirklich gut gemacht ist, kauft der Kunde nie wieder (und verabschiedet sich meist still, die wenigsten bringen ihren Frust offen zum Ausdruck).

2. Es ist viel mehr Marketing nötig als der Anbieter gedacht hatte…

Einfach einen Selbstlernkurs auf den eigenen Blog in die Seitenleiste zu stellen, reicht selten (sehr selten) aus! Leider scheinen viele das zu glauben – vielleicht, weil es mal 2-3 Anfragen aus der Folgerschaft gab, ob es denn dazu nicht mal einen Kurs geben könne.

Fakt ist: Selbstlernkurse verkaufen sich nicht von selbst!

Es braucht eine schon recht große Folgerschaft und immer wieder neue Reichweite (sprich: Viel Trommeln mit kostenlosem Content) und auch ein durchdachtes Email-Marketing, das neue Interessenten gleich in Richtung Selbstlernkurs lotst, damit immer mal wieder Käufer nachkommen. Meiner Ansicht nach sind Selbstlernkurse deutlich schwieriger zu verkaufen als höherpreisige Gruppenkurse, die zu einem bestimmten Zeitpunkt starten – jedenfalls, wenn man auf einen vergleichbaren Umsatz kommen will.

Die Folge: Da hat sich der Anbieter nun viel Mühe mit dem Selbstlernkurs gemacht – und dann verkauft sich dieser nicht ansatzweise so wie erhofft. Ich befürchte, dass dann viele sagen werden „Onlinekurse funktionieren bei mir nicht, ich lasse es besser“.

3. Ausbleibende Kunden sind nicht nur für dein Portmonee schlecht!

Was passiert, wenn jemand mit großen Erwartungen in ein Projekt startet und die Erwartungen werden enttäuscht? Die wenigsten können das einfach sachlich als Lernerfahrung verbuchen – bei den meisten wird es auch einen kleinen Knacks im Selbstbewusstsein geben. Bei mir wäre das jedenfalls so.

Und – auch wenn uns das vielleicht selten bewusst ist – wir Solo-Unternehmer brauchen unser Selbstbewusstsein. Wir brauchen auch ein Gefühl von Selbstwirksamkeit, also, die Dinge selbst ändern und angehen zu können, um überhaupt weiter mit der Motivation am Ball zu bleiben. Insofern ist Selbstbewusstsein / Selbstwirksamkeit eine unglaublich wichtige Ressource für uns, auf die wir gut aufpassen sollten.

Wenn nun aber jemand erlebt, dass etwas nicht so klappt, wie er sich das vorgestellt hat, weil sich eben das „passive Einkommen“ nicht so einfach einstellt, wie gedacht – schadet das genau dieser so wichtigen Ressource.

Fazit: Es ist doppelt wichtig, genau hinzuschauen, welche Ziele du mit deinem ersten Kurs anpeilen willst. Bleib‘ bei dem, was für dich realistisch erreichbar ist und was zu deinen Werten passt – sonst schadest du deinem Business indirekt durch den Frust, der sich bei einem Misserfolg einstellt.

„Welche Ausnahmen gibt es? Es kann wohl kaum jeder ein Gruppenprogramm anbieten?“

Absolut richtig. Ich habe beim Schreiben dieses Blogartikels meine Wunschleser vor Augen – und das sind Coaches, Berater, Trainer, die Entwicklungsprozesse ihrer Kunden begleiten wollen. Also „softe“ Themen abdecken, wenn du so willst. Gruppenprogramme machen vor allem dann Sinn, wenn es sich um einen relativ komplexen Prozess handelt, durch den Teilnehmer durchgeführt werden sollen, bei dem auch Reflexion, Feedback und der Kontakt zur Community wichtig sind dafür, dass die Teilnehmer die Ergebnisse erzielen können, die sie mit dem Kurs erreichen wollen.

Im Gegenzug dazu gibt es ja auch eher „handfeste“ Themen, bei denen es ein klares A und ein klares B und einen recht überschaubaren Weg von A nach B gibt. So ist es beispielsweise bei Software der Fall oder bei anderen klassischen „How-to“-Themen wie beispielsweise bestimmten Sport-Techniken oder Handarbeiten, Fotografieren oder ähnliches. Hier machen in den meisten Fällen tatsächlich kleinere Selbstlernkurse mehr Sinn- eine engere Betreuung wäre hier mehr als die Kunden brauchen. Und manche Trend-Themen wie z.b. angesagte Software wie „Trello“ oder „Evernote“ oder andere Trendthemen wie „Häkeln“ oder ähnliches verkaufen sich vielleicht auch wirklich „von selbst“, ganz ohne große Sichtbarkeit des Anbieters – da hab‘ ich zu wenig Erfahrung muss ich gestehen.

Ein weiteres Kriterium habe ich oben schon genannt: Wenn du bereits eine recht große Sichtbarkeit und Email-Liste aufgebaut hast und schon länger mit kostenlosen Mehrwerten „dein Publikum“ begeisterst – dann wirst du auch einen Selbstlernkurs verkauft bekommen! Du kannst aber in diesem Fall im Grunde alles mögliche verkaufen, weil du dir ja deine Basis schon aufgebaut hast – und dann gilt es durchzurechnen und auch hinzufühlen, ob nicht ein betreutes, „größeres“ Programm möglicherweise der größere Hebel sein kann.

Ach ja – und natürlich noch der Fall, dass du – wie oben skizziert – solche automatisierten Prozesse faszinierend findest und nicht so gerne viel Kontakt zu Kunden hast. Dann wundert mich zwar ein wenig, dass du meinen Blog liest 🙂 – aber soll es ja geben. Wie gesagt, es ist keine Wertung, jeder kann sein Business gestalten wie er möchte – und solange er dabei ehrlich bleibt und keine falschen Tatsachen vorspiegelt (wie z.B. durch automatische Webinare, die so tun als wären sie live) finde ich alles in Ordnung.

Nur: Bleib‘ du deinen Werten treu, überleg‘ gut, WIE du mit deiner Leidenschaft Geld verdienen möchtest – und dann fang‘ an, dein Business skalierbar zu machen!

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Diese Botschaft war mir wichtig loszuwerden! Sorry, dass ich hier bewusst schwarz-weiss gemalt habe – ich hoffe damit besser zu verdeutlichen, welche unterschiedlichen Herangehensweisen es an das Thema Onlinekurse gibt.

Ich hoffe es wurde auch deutlich, dass Selbstlernkurse nicht etwa einfacher und besser geeignet für den Einstieg sind – sondern genau andersherum, eher etwas für Fortgeschrittene mit großer Liste und gutem Verständnis der Prozesse ihrer Kunden.

Wie immer freue ich mich auf Kommentare und noch viel mehr, wenn du diesen Artikel teilst, wenn er dir gefallen hat!

Herzliche Grüße

Marit

 

 

73 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Marit, vielen Dank für diesen informativen Artikel. Ich bin erst am Beginn mein online Business zu gestalten und schätze deine fundierten Artikel und Tipps. Da ich mich in den letzten Wochen mit dem Thema sehr beschäftigt habe, kommt dieser Beitrag für mich zur richtigen Zeit. Liebe Grüße Birgit

    • Hallo Birgit,

      das freut mich sehr, dass es so gut passt! Bei mir findest du ja einige Infos für den Start, u.a. auch in meinem Grundlagen-E-Book, das es hier immer noch gibt, weil ich noch nicht geschafft habe, ein kleineres Freebie zu erstellen. 🙂

      Gutes Starten
      und viele Grüße
      Marit

  2. Hallo Marit,

    wieso sollte der Artikel kontrovers sein? Du klärst etliche Mißverständnisse auf und räumst mit einem Mythos auf. Für den Mythos kannst du ja nix.

    Und Bäng – du hast mich voll erwischt. Als Ingenieur war ich von den automatisierbaren Prozessen fasziniert. Und das war ein wichtiger Antrieb für meine Online Kurs. Aber jetzt wo er eine zeitlang läuft, genieße ich die Gruppe und finde zu meinen grundsätzlichen Antrieben zurück.

    Und ja, bei einem Selbstlernkurs muss man ständig die Trommel hauen. Das kostet trotzdem Zeit und Aufwand.

    Liebe Grüße,
    David

    • Hallo David,

      na, es ist schon sehr schwarz – weiss: Auf der einen Seite die „Ingenieure“, die das Gestalten von Prozessen (und das Geldverdienen) lieben – auf der anderen Seite die „Überzeugungstäter“, die vor allem ihren Kunden helfen wollen. Ganz so ist die Wirklichkeit ja nicht – da ist ja dann deine Story genau der Beweis dafür.

      Und danke, dass du mich bestätigst, dass sich ein Selbstlernkurs eben leider nicht auch von selbst verkauft. Das Erstellen der Inhalte ist da noch der geringere Aufwand.

      Lieber Gruß
      Marit

  3. Danke Marit! Du sprichst mir so aus dem Herzen!
    Und ich habe auch den Eindruck, dass die Selbstlernkurse aus dem Boden spriesen.
    Passives Einkommen. Ich kenne bisher niemand, der mit einer Newsletter-Liste unter 10.000 und ohne regelmäßgien intensiv geschalteten Facebook-Ads und automatisierten Webinaren (die meistens als Live angekündigt werden) nennswertes passives Einkommen mit seinen Kursen erzielt. Falls es jemand gibt, bitte bei mir melden, das würde mich sehr interessieren!
    Und mir geht es genau so wie du beschreibst. Ich möchte meinen Kunden dienen und das geht für mich im Moment nur, wenn ich auch in Kontakt mit ihnen bin. Egal ob durch Live-Calls oder 1:1 Gesprächen. Denn dazu gehört auch, dass ich weiß, was meine Kunden „brauchen“. Und dieses Wissen entsteht durch Kontakt, Erfahrung und immer wieder die Kurse neu ausrichten so dass sie immer besser werden.
    Toll, dass du als Online-Kurs-Fachfrau mit diesem Mytos aufräumst…. Danke!

    • Hallo Uta,

      oh, danke dass du meine Sichtweise so unterstützt! Ja, es ist eine große Sichtbarkeit und auch ständig neue Reichweite nötig, so wie ich das einschätze, um mit Selbstlernkursen nachhaltig Geld zu verdienen. 10.000 vielleicht nicht, aber jedenfalls immer wieder „frische Interessenten“. Und diese Reichweite gibt es ja auch nicht umsonst. Wie gesagt, ich denke, dass es gerade bei Software-Trendthemen noch am besten gehen kann, da würde ja auch ein Gruppenprogramm nur relativ wenig Sinn machen.

      Ja, das Wissen, was deine Leute brauchen entsteht durch Kontakt, das sehe ich genauso. Das muss nicht ein 1-zu-1 Kontakt sein, auch das Betreuen einer großen Gruppe liefert dir sehr wertvolle Einsichten, selbst wenn sich dort nur ein Teil aktiv meldet und beteiligt. Und dann irgendwann kennst du die Bedürfnisse der Leute so gut, dass du problemlos auch den einen oder anderen Selbstlernkurs erfolgreich mit dazu verkaufen kannst. So denke ich z.B., dass ich kleinere Tutorials auslagern kann aus meinem großen Kurs für alle, die wirklich nur bei diesem einen Teilstück des Weges Hilfe brauchen.

      Und übrigens finde ich super, dass ich auf diese Weise zwischen den Zeilen raushöre, dass es mit deinen Programmen gut läuft!! 🙂

      Lieber Gruß
      Marit

  4. Und das, liebe Marit, schreibst Du an genau dem Tag, an dem ich meine ersten beiden Selbstlernkurse launche. Kracher!!!! Danke Dir für ALLES ;), und natürlich auch für diesen Artikel. Ich hätte mich zu Beginn nicht getraut, nur einen Selbstlerner anzubieten. Erst die Gruppenerlebnisse in den Kursen haben mich geschult, meinen Horizont fürs Thema erweitert und machen dies noch immer. Was bewegt meine Teilnehmer? Wo „haken“ sie? Was gibt’s für Lösungswege? Was kann ich an Alternativen und Tipps anbieten?

    Mit der Didaktik hast Du komplett recht, aber auch hier habe ich mir gedacht: Mit bestem Wissen losmarschieren und auf dem Weg optimieren. Nach dem Motto: Einfach machen!

    Wer hätte das gedacht? Im Oktober 2014 hatte ich nichts, und jetzt ein starkes Gruppenprogramm UND 2 Selbstlerner. Dein Progrann hat WIRKLICH was in Bewegung gesetzt.

    Beschwingte Grüße aus Berlin
    Kathrin

    • Hallo Kathrin,

      das ist natürlich extra so getimed von mir 😉
      Nein, Spaß beiseite, du bringst alle Voraussetzungen mit, auch mit Selbstlern-Varianten deines Kurses gutes (Nebenbei-) Geld zu verdienen! Klares Thema, gute Bekanntheit, gute Kenntnis des Prozesses deiner Teilnehmer. Du bist halt „hineingewachsen“, so ist es ja auch alles gut.

      Und wie oft die sich verkaufen im Vergleich zu der betreuten Variante bleibt ja noch abzuwarten. 🙂 Ich drücke natürlich alle Daumen und bin gespannt auf deine Berichte im Rückblick!

      Lieber Gruß
      Marit

      PS: Kathrin Koehler war schon bei mir im Interview und sprach über den ersten Durchlauf ihres Kurses – für die, die hier mitlesen und neugierig sind: http://coachingprodukte-entwickeln.de/obl-kathrin-koehler-herzensthema-fuer-onlinekurs/

    • Hallo Silke,

      das freut mich! Wieso kommt es zur rechten Zeit – warst du gerade am Überlegen, wie du am besten startest?

      Viel Erfolg jedenfalls
      und viele Grüße
      Marit

  5. Liebe Marit,
    sehr lehrreich und sehr gut nachvollziehbar. UND: motiviert mich, einen begleiteten Online-Gruppenkurs zu meiner neuen CD mit Deinem Programm „Mein-1. Online-Kurs“ zu entwickeln und anzubieten ! Danke für Deine hilfreichen Hinweise :-))))))
    Ulrike

    • Hallo Ulrike,

      ich freu mich schon auf den Kurs und die tollen Teilnehmer – das wird super! 🙂 Unser Telefongespräch war übrigens der letzte Auslöser für diesen Artikel – der mir schon länger auf der Seele brannte. Ich glaube, so wie du, denken viele, dass es leichter ist, mit einem Selbstlernkurs zu starten – ich seh’s genau andersherum. Dein Aha-Effekt war also auch für mich wichtig!

      Danke dafür!

      Lieber Gruß
      Marit

  6. Liebe Marit,

    du sprichst mir so aus dem Herzen. Ich konnte mich da so wiederfinden. Ich biete selbst schon länger Onlinekurse an und mir ist es ein Herzensanliegen im direkten Kontakt mit den Menschen zu stehen. So kann ich ihnen am besten helfen, zur Seite stehen. Ich merke auch oft, wenn ich einen Online-Kurs mit meinen Teilnehmern durchlaufe, dass da so vieles entstehen darf, gerade durch ihre Fragen – das ist auch eine Bereicherung für mich.

    Danke nochmals.
    Herzensgrüße
    Silvia

    • Hallo Silvia,

      ja, definitiv! Mich bereichert meine Teilnehmergruppe auch immer wieder sehr, ich empfinde das immer als eine „energiereiche“ Zeit – obwohl teilweise tagelang nichts sichtbares passiert im Programm.

      Lieber Gruß zurück
      Marit

  7. Liebe Marit
    danke für deine differenzierte Sicht auf die Online-Kurse. Ja, Selbstlernkurse sind im technischen Bereich bestimmt gut einsetzbar. Da ich nicht im technischen Bereich tätig bin, ist es für mich unvorstellbar. Ich wünsche mir den Kontakt zu den Teilnehmern, möchte unterstützen, wenn es hakt, möchte mitlachen, möchte miterleben, was sich verändert. Ich habe im Herbst meinen ersten Kurs gelauncht und die Betreuung hat mir am meisten Freude gemacht, dort habe ich eine Menge gelernt. Wenn ich für meinen ersten Kurs meinen Stundenlohn berechne, liegt er dabei unterm Mindestlohn. Die Stunden bis die Technik verstanden wurde und es klappte, die Stunden, die ich damit verbracht habe, meine Vision in diadaktische Lektionen aufzuarbeiten, die Stunden für das Marketing und die Stunden bei der Betreuung. Doch am Ende war mein Gewinn nicht in Gold aufzuwiegen: der Erfolg, die Freude, der Spaß. 🙂 Herzliche Grüße Veronika

    • Hallo Veronika,

      danke für deinen Erfahrungsbericht! Ja, so ist das, es macht tierischen Spaß!! 🙂 Und du wirst sehen, beim nächsten Durchlauf wird dein Stundenlohn schon deutlich besser sein – wenn die Anfangshürde erstmal überwunden ist. Danach kommt die Zeit, wo du gar nicht mehr in Stundenlöhnen rechnest – das ist schließlich das Langfrist-Ziel, oder?

      Alles Gute weiterhin
      Lieber Gruß
      Marit

  8. Hallo Marit,

    danke für den Artikel und auch das Differenzieren zwischen skalierbaren Kursen und passiven Einkommen. Ich bin gerade am Hin- und Herüberlegen, über was und wie ich mein erstes „richtiges“ Online-Produkt gestalte und da hat mir Dein Artikel genug zum Nachdenken gegeben. Danke für den Anstubser.

    Liebe Grüße,
    Ivana

  9. Liebe Marit,

    ich gestehe, ich habe auch lange gedacht, in meinem Thema würde ein Selbstlernkurs Sinn machen, aber ich merkte, dass ich damit einfach nicht weiter kam und mir über die Inhalte dann doch unsicher war.

    Mir war insgeheim schon klar, was mein Zielgruppe tatsächlich braucht und was ich letztlich auch mit meinen aktuellen Kunden erlebe. Daher werde ich auch jetzt einen betreuten Gruppenkurs anbieten und dein Beitrag bestätigt eigentlich nur noch, dass dies der sinnvollere Weg ist.

    Danke dafür – im Moment bekomme ich von allen Seiten gute Impulse – das Universum meint es gut mit mir 😉

    • Hallo Irene,

      das hört sich sehr gut an! Dann mach‘ weiter in deinem Flow! 🙂

      Lieber Gruß
      Marit

  10. Liebe Marit, herzlichen Glückwunsch zu diesem ehrlichen Artikel! Ein wunderbarer Mehrwert für alle: wichtige und fundierte Informationen neben all den marktschreierischen Artikeln im Netz – was für eine Wohltat. Und eine klare Zielgruppen-Definition für Dich! Mit wenig Aufwand schnell viel Geld verdienen…Wer das erwartet muss enttäuscht werden. Ein bisschen wie mit dem Thema Selbstständigkeit, welches oft Probleme heilen soll, die ganz anders gelöst werden müss(t)en. Vorher! Alles Liebe Christina

    • Hallo Christina,

      danke für die Blumen 🙂 – freut mich, dass dir der Artikel gefällt!

      Meine Zielgruppe habe ich sehr klar, aber tatsächlich ist das jetzt – nicht mehr lange hin bis zum Start meines Programms – u.a. auch die Idee, den Lesern die Möglichkeit zu geben, ob mein Ansatz des „langsam Hineinwachsens“ das Richtige für sie ist. Insofern: Nagel trifft Kopf 🙂

      Viele Grüße
      Marit

  11. Liebe Marit,
    ich kann nur unterstreichen, was Du in Deinem Beitrag schreibst. Ich habe schon sehr früh (2008) mit Semi-Selbstlernkursen begonnen – das heißt, es gab neben den von mir so genannten Coaching-Briefen immer die Möglichkeit der Rückmeldungen. Am Anfang in Form von wöchentlichen Berichten, später dann durch Telefonkonferenzen oder Webinare, manches Mal mit einem eigenen Forum. Da spiele ich immer wieder ein wenig. Zugleich sind diese Programme durch den Austausch für mich auch eine gute Möglichkeit, Material für ein weiteres Buch zu sammeln 🙂
    Diese gemischte Form biete ich immer noch regelmäßig an, wie mit dem 21-Tage-Programm „Eigentlich sollte ich… Endlich handeln!“ ab 15. Februar (nein, keine Challenge!). Da begleite ich die Teilnehmenden diesmal mit einer Facebook-Gruppe, denn ich möchte mehr darüber herausfinden, was gut funktioniert und wo die Teilnehmenden Schwierigkeiten haben.
    Noch etwas ist mir über die Jahre bewusst geworden: ICH brauche den Austausch mit den Teilnehmenden, sonst habe ich das Gefühl, im Nebel zu stochern.
    Mal ganz abgesehen davon, dass ich viel davon lerne und meine Angebote entsprechend anpassen kann. Dazu gehört auch die Möglichkeit, dass nicht alles perfekt sein muss – was mich enorm erleichtert, denn ich binn eben nicht der Techie 😉

    • Hallo Ulrike,

      klasse, danke für deinen Erfahrungsbericht von dir als „alter Häsin“ in diesem Bereich! Genau, es muss technisch nicht alles perfekt sein, weil die Beziehung zu den Teilnehmern so manches auffängt – auch das wird interessanterweise von einigen Neueinsteigern genau anders herum wahrgenommen: „Boah, die ganze Technik UND dann auch noch eine Gruppe Menschen moderieren – das ist mir zuviel!“ Mischformen aller Art und überhaupt alles, was dich nicht von deinen Kunden entfernt, ist absolut gut – kommt eben auf’s Thema und den persönlichen Stil an.

      Ja, und dass du das als Anbieter brauchst, das unterschreibe ich dir ebenfalls! Mir geht es nämlich auch so. Klar freue ich mich über ein paar kleinere Beträge, die hier und da mal reinkommen – aber es fühlt sich komisch an, Kunden zu haben, von denen man außer mal einer Passwort-Anfrage nicht viel Feedback bekommt. Eine Mischung ist für uns Anbieter sicher langfristig die gesunde Variante – aber AnFANGEN eben am besten mit Kontakt.

      Lieber Gruß
      Marit

  12. Liebe Marit, danke für die Aufklärung/Erklärung. Nicht jeder Mensch lernt gerne in Selbstlernkursen. Das setzt eine große Disziplin voraus. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Lernprozesse gemeinsam mit einer Gruppe mich selber auch stärker motivieren. Besonders gut klappt es, wenn mit sog. Buddys gearbeitet wird. Ich denke, die Art wie wir am Besten lernen, hängt auch sehr stark von der Persönlichkeit ab. Deshalb kann ich mir einen Start ohne persönlichen Kontakt zu den Teilnehmern nicht vorstellen. Von Menschen für Menschen und darum geht es doch, oder? Liebe Grüße Cornelia

    • Hallo Cornelia,

      letztlich ist das schon okay, dass es Selbstlernkurse gibt – die wollte ich nicht „per se“ verteufeln! Es kommt auch ein wenig auf’s Thema an, das hatte ich ja auch rausgestellt. Einige sind eben auch so Autodidakten und können auch gut in Selbstlernkursen lernen. Mir ging es vor allem darum, dass die Leute nicht gleich damit los-starten, im stillen Kämmerlein ihren Kurs entwickeln und sich dann wundern, dass sich nichts tut. Du kennst ja meine Vorgehensweise aus meinem Programm: Immer schön klein anfangen und ständig im Kontakt mit den Interessenten / Teilnehmern sein.

      Genau, „uns“ geht es um den Kontakt zu Menschen – vielen Internetmarketern geht es um Zahlen und Prozessoptimierung. Beides ist okay, aber man muss halt hinschauen von wem man lernen möchte…

      LG Marit

  13. Liebe Marit,

    Ohh man…
    Da suchen so viele Menschen nach dem Allheilmittel, um endlich mal (finanzielle) Freiheit erleben zu können. Und dann kommen Gordon oder Du um die Ecke und nehmen jenen Menschen ihre Illusion. 😀

    Wir halten fest: Nach dem „Bedingungslosen Grundeinkommen“ ist also auch das „Passive Einkommen“ eher in das Reich der Fabeln zu verweisen.

    Da ließe sich echt lange drüber philsophieren, aber letztlich funktioniert ein passives Einkommen nur dann, wenn man „Dumme gefunden hat“ oder schon Vertrauen aufbauen konnte.
    Und um Vertrauen aufzubauen, muß man schon in eine Vorleistung gegangen sein…

    Hilft also nichts – der Popo muß hoch! 😉

    Liebe Grüße
    Martin

  14. Liebe Marit,
    danke für den tollen Artikel! Ich teile Deine Meinung! Und ich musste ein klein wenig Schmunzeln, bei einigen Stellen, weil ich dabei an meine letzte Nachricht an Dich denken musste. Alles zu automatisieren bedeutet eben weniger bis keinen Kundenkontakt. Dafür gibt es umso mehr Newsletter und man verliert möglicherweise wieder Kunden gerade wegen dem fehlenden Kontakt (und eine geballte Ladung automatisierter E-Mails nenne ich mal nicht „Kontakt“).
    Viele Grüße
    Dunja

    • Hallo Dunja,

      so ist es! Wobei ich durchaus von Sinn und Zweck solcher EMail-Serien überzeugt bin – das ist aber etwas für „Fortgeschrittene“, die eben ihre Kunden schon gut kennen und parallel auch weiter Kontakt halten. Die Automatisierung macht bspw. dann Sinn, wenn ein Onlinekurs gut läuft und man sich einem neuen Thema widmen will: Dann macht es durchaus Sinn, dieses „alte“ Thema ein Stück weit auf Autopilot zu bringen, damit es nicht in der Versenkung verschwindet und denen, die diese Inhalte jetzt gerade brauchen immer noch Nutzen stiftet.

      Genau, aber das gleich zu Beginn zur Hauptbeschäftigung zu machen widerspricht eben dem Wunsch vieler, erfüllende Kundenbeziehungen zu haben.

      Viele Grüße
      Marit

  15. Hallo Marit,

    ich bin total geflasht! Schon deine Überschrift „Mythos“ fand ich genial. Endlich mal jemand, der es so sieht wie ich auch und noch dazu das öffentlich macht. Ich bin wirklich schon sehr lange dabei, anderen Menschen, auch über das Internet, etwas beizubringen. Und mein Ansatz ist immer der, dass ich in Kontakt sein möchte. Früher habe ich beispielsweise Faruen in Präsenzseminaren die Angst vor Computer und Internet genommen. Das mache ich schon lange nicht mehr, arbeite mit meinen Coachings nur auf die Ferne. Aber, da ist ganz viel persönlicher Kontakt dabei. Und meine Produkte, die eine Art Selbstlernkurse sind, haben immer auch einen Teil persönliche Betreuung, Feedbackphasen etc. Also blended learning letztlich. Mein neuestes Baby (easygoing marketing für Frauen) wollte ich ursprünglich auch vollautomatisiert gestalten. Kennwort passives Einkommen, ha! Aber das ist definitiv nicht meins. Ich will wissen wie es meinen Kundinnen mit meinen Kursen geht. Und dabei bleibt es auch. Ich war ja im Semininar mit S. Gurski dabei und mir wurde immer mehr dabei klar. Das will ich nicht!
    Und , ich kenne übrigens auch niemenaden, der mit dem jetzt do gehypten „passiven“ Einkommen reich geworden ist. Außer Affiliatesachen. Aber das ist nicht meins. Ich verdiene mein Geld nicht so.
    Huch, jetzt ist es etwas länger geworden. Egal, dein Artikel hat mich so inspiriert.
    Also, vielen Dank dafür
    alles Liebe
    Barbara

    • Hallo Barbara,

      wow, geflasht habe ich bisher noch niemanden!! 🙂 Juhu!

      Super, dass du meine Thesen mit eigenen Erfahrungswerten untermauerst. Richtig, man muss auch sehr genau hinschauen, was man selbst möchte und was einen zufrieden macht.

      Ich finde dennoch, dass Email-Serien eine tolle Ergänzung auch für uns sind – es muss ja nicht so „radikal“ angewendet werden wie Christian es vorgestellt hat. Ich denke, es wird mir einiges erleichtern, wenn ich einige solcher Serien mal eingerichtet habe. Für das Onboarding meiner Teilnehmer auf jeden Fall aber auch im Launch-Prozess, da entlastet es enorm, wenn einige Mails einfach schon vorher fertig sind.

      Aber klar, guck‘, was du für dich draus machst – das ist sowieso immer das beste.

      Lieber Gruß
      Marit

  16. Hallo Marit,

    Toller, sehr differenzierter Text! (Aber das kennt man ja von dir ;))
    Genauso sehe ich das auch: Passives Einkommen ist eher ein langfristiges Ziel. Tim Ferriss hat uns da glaube ich allen einen Floh ins Ohr gesetzt. Allerdings ist die Idee wirklich faszinierend und in Teilen ja auch machbar. Skalierbares Einkommen ist ja im Prinzip auch passives Einkommen: Man tauscht nicht seine Lebenszeit gegen Geld. Das heißt, das eine Stunde 10 Euro wert sein kann oder 100 oder 1000. Und wann man mal nicht arbeitet, kommt das Geld trotzdem weiter rein (eine gewisse Zeit lang zumindest).
    Danke jedenfalls für den Text, den werde ich mir in meiner ewigen Beste-Texte-Bibliothek abspeichern 🙂

    Viele Grüße
    Pia

    • Hallo Pia,

      oh, in deiner ewigen-Beste-Liste bin ich aber sehr gerne! 🙂 Danke für deine Gedanken dazu!

      Lieber Gruß
      Marit

  17. Hallo Marit,

    vielen Dank für Deinen Beitrag – der genau an dem Tag kommt, an dem mein erster EFT-Selbstlernkurs fertig ist und online gehen kann …

    Nachdem ich längere Zeit diversen Marketinggurus gefolgt bin, die alle passives und unglaubliches Einkommen versprechen, habe ich mich mittlerweile wieder gefangen und den Blick von der Heiligen Kuh namens EINKOMMEN gelöst. Andere Menschen zu unterstützen, wenn man nicht weiß, wovon man leben soll, geht gar nicht zusammen.

    Mittlerweile habe ich noch andere Geldquellen und jetzt macht Coaching wieder Spaß. Mein Selbstlernkurs (zu dem DU mich übrigens inspiriert hast) hat viele Berührungspunkte mit meinen Klienten und das ist gut so. Kann sein, dass er sich verkauft – kann aber auch sein, dass nicht – ich lasse es einfach auf mich zukommen.

    Danke jedenfalls für Deine Unterstützung!

    Herzliche Grüße
    Monika

    • Hallo Monika,

      oh! Das ist ja dann nicht die Botschaft, die man an so einem Tag bekommen möchte. Es ist überhaupt kein Weltuntergang, Selbstlernkurse sind ja nicht „per se“ schlecht oder so, ich wollte ja lediglich darauf hinweisen, dass es nicht so eine gute Idee ist, damit zu starten (abgesehen von den Ausnahmen).

      Du hast ja auch wunderbare andere Einsatzmöglichkeiten für deinen Kurs und kannst z.B. Einzelberatung in Kombination mit dem Kurs anbieten: Der Kunde arbeitet mit den Kursinhalten und kommt bspw. nach 3 Lektionen in deine Einzelstunde und ihr besprecht die Ergebnisse. Es kann auch immer noch ein Kleingruppen-Kurs draus werden oder ähnliches. Sicher ist, dass sich so gut wie kein Kurs verkauft, einfach nur, weil er auf der Webseite gezeigt wird. Das ist auch bei Leuten wie mir mit relativ viel Traffic der Fall – irgendein Marketing wirst du schon machen müssen. Sonst wär’s ja schade drum!!

      Die innere Haltung finde ich jedenfalls gut, dass du den Kurs von dem Wunsch nach „passivem Einkommen“ gelöst hast – das macht alles schon mal viel einfacher denke ich.

      Alles Gute!
      Liebe Grüße
      Marit

  18. Liebe Marit, danke für diesen tollen Beitrag!
    Ich empfinde das genau so wie du. Der Fokus ist der Knackpunkt. Geht es um die Menschen dahinter oder vorrangig um die Technik… beides ist OK, aber eben nicht für jeden gleich gewichtet.

    Liebe Grüße
    Christine

    • Hallo Christine,

      ja, beides ist okay, jedenfalls solange die Integrität des Anbieters stimmt. Ich hab‘ manchmal das Gefühl, dass der Fokus auf Technik und Einkommen gerne auch mal die Schmerzgrenzen verschiebt, was als Methode in Ordnung ist und was nicht… Aber das ist sicher nicht bei allen Anbietern der Fall!

      Lieber Gruß
      Marit

  19. Hallo Marit,
    danke für diesen Artikel – ich fand ihn für mich gerade sehr wichtig. Ich bin dabei, ins Online-Marketing einzusteigen, will darüber Kurse verkaufen. So wurde mein Blick noch mal verschärft.

    Herzliche Grüße
    Sigrid

    • Hallo Sigrid,

      sehr gut, genau das war mir eine wichtige Intention mit diesem Artikel! Jetzt hast du eine zweite Sichtweise auf das Thema und kannst für dich gucken, was ein guter Weg für dich ist.

      Schön! 🙂
      Lieber Gruß
      Marit

  20. Hallo Marit,

    ein super Artikel, den ich gebraucht hätte als ich anfing 🙂

    Vollkommen passives Einkommen kann ich mir nur im Affiliate-Bereich vorstellen, wobei das dann auch erst kommt, nachdem man sich (lange) aktiv bemüht hat ….
    Sobald du selbst für ein Produkt, einen Kurs … einstehen musst, ist auf jeden Fall zumindest Support notwendig (den du natürlich theoretisch auch abgeben könntest … aber ob das jetzt erstrebenswert ist.) Irgendwie muss man sich aber immer um sein Geschäft kümmern – und sei es, dass man als Ansprechpartner für die Mitarbeiter da ist. Da fragt sich, was eigentlich wirklich passives Einkommen sein kann und wieso die ganzen „Folgearbeiten“ nie mit eingerechnet werden, wenn von passiven Einkommen geredet wird.

    Ich möchte die Ausnahmen gerne noch um einen Aspekt ergänzen, der zwar nicht immer möglich ist, aber, meiner Beobachtung nach, sehr gut funktioniert.

    Ich habe mehrere Kunden mit Selbstlernkursen, die diese (fast) ausschließlich über GoogleAdwords, YouTube Ads oder Facebook Ads vermarkten. Da steckt gerade am Anfang natürlich ein großes Risiko drin. Ich sehe aber, dass es funktioniert.
    Also bei ausreichendem finanziellen Puffer für Tests (und wenn man weiß, was man tut), ist das durchaus eine funktionierende Möglichkeit, um einen Selbstlernkurs ins Rollen zu bringen. (Passiv wird es dann, wenn man die Anzeigenschaltung auch noch abgibt. Und den Support, was auch nicht meins wäre … wobei ich auch Firmen mit SEHR guten Support-Mitarbeitern kenne … naja.)

    Was ich erlebe sind sowieso meistens Mischformen. Aber du schreibst ja selbst, dass die Darstellung etwas schwarz/weiß ist.

    Insgesamt wird es aber Zeit, dass diese leeren Versprechungen mal enttarnt werden … da ist dein Artikel auf jeden Fall wichtig.

    Viele Grüße
    Henning

    • Hallo Henning,

      danke für deinen Kommentar! Sehr spannend, das aus deiner Warte zu lesen. Das, was du da als Prozess mit Ads und Tests und Co. beschreibst, ist genau das, was ich mit „Ingenieurskunst“ meinte in meinem Artikel.
      Ich glaube auch, dass das funktionieren kann – und kann mir auch vorstellen, dass das mathe-affinen Menschen richtig Spaß macht. Aber meine Botschaft war ja gerade, dass die eher menschen-orientierten Dienstleister halt sehr genau hinschauen müssen, ob es das ist, was sie wirklich begeistert.

      Meist ist das nämlich nicht der Fall und dann endet es damit, dass zwar ein Selbstlernkurs fertig ist – der aber nicht verkauft wird, weil eben genau diese Zahlenspielerei nichts für den Anbieter ist um ihm diese Form des Marketing suspekt ist und nicht zu ihm passt. Das ist dann ein Jammer finde ich. 🙂

      Also, alles gut, alles hat seine Berechtigung – die Welt braucht sowohl die „Coaches“ als auch die „Ingenieure“

      Lieber Gruß
      Marit

  21. Vielen Dank für diesen Artikel. Und man darf eines nicht vergessen: Die „andere“ Seite, die Kunden, die das alles kaufen sollen. Ich kaufe keine „Selbstlernkurse“, wo ich komplett auf mich alleine gestellt bin, und die Flut an Kursangeboten, die mir da täglich ins Haus flattern, da bestelle ich langsam einen nach dem anderen ab. Meist sind es eh Themen, die ich mir leicht selber ergooglen kann (gut, ein Kurs würde mir das Googeln ersparen, das ist schon ok), und ich bin manchmal schon leicht irritiert, dass Selbstlernkurse angeboten werden zu Themen, wo ein Buch für € 9,99 reichen würde.

    Es werden ja gerne Zahlen aus den USA zitiert. Dass die Video-Kurs durch die Decke gehen sollen in der Zukunft. Man darf nur eines nicht vergessen: Die USA haben die ganze Welt zum Verkaufen, wir erreichen nur Deutschsprachler. Auch dem E-Book-Markt hatte man eine große Zukunft vorausgesagt (und schon wurden fleißig Kurse angeboten, wie man in null-Komma-nix ein E-book erstellt und verkauft), die Umsätze waren nie das, was man sich davon versprochen hat.

    Warten wir ab, wie sich der Video-Kurs-Markt entwickelt. Eines weiß ich: So ein Kurs ist viel viel mehr Arbeit als ein Präsenkurs. Bei einem Präsenzkurs sehe ich, wie viele Teilnehmer kommen (wenn zu wenige kommen, wird er einfach abgesagt) und weiß, wie meine Einnahmen sind. Außerdem habe ich keine Werbekosten (außer die Gebühren für den Server, auf dem meine Website läuft und für den Newsletterversand, das aber sind Peanuts), außerdem habe ich ein Minimum an Vorbereitung, weil ich meinen Job kann. Bei einem Video-Kurs weiß ich vorher nichts. Wenn auch die einzelen Lektionen erst gedreht werden, wenn Käufer da sind, ist ja alleine für den Entwurf so eines Kurses und die Werbeaktion ganz viel Arbeit (und Geld) notwendig. Abgesehen davon, dass die meisten erst mal einen Kurs besuchen müssen, um zu lernen, wie man so einen Kurs auf die Beine stellt :-).

    Und trotzdem entwerfe ich einen Vidoe-Kurs, weil ich Lust habe, was Neues zu lernen und weil ich gespannt bin, wie darauf reagiert wird. Ein Einkommen verspreche ich mir erst mal überhaupt nicht. Der Kurs soll ein zusätzliches Goodie für meine Kunden sein. Wenn drei ihn kaufen, ist das schön, dreißig sind auch schön. Aber ich mache mein Einkommen davon nicht abhängig, schon gar nicht mein Seelenheil.

    Vielen Dank jedenfalls für deinen vielen Input in deinem Kurs und auch hier.

    Sylvia

    • Hallo Sylvia,

      ja, ein Selbstlernkurs ist viel Arbeit – jedenfalls, wenn man es gut machen will. Aber du kennst mich ja: Präsenzseminare wären für mich auch keine Alternative. Daher finde ich ja Online-Programme so spannend, also betreute Kurse, bei denen ja gern auch ein hoher Anteil an Live-Betreuung (Webinare) dabei sein kann: Es kann mit und ohne viel Vorbereitung ablaufen – und ist trotzdem orts-unabhängig.

      Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen mit deinem Kurs!!

      Alles Gute dafür
      und liebe Grüße
      Marit

    • Hallo Sylvia,

      mit Präsenzkurs meinst du einen Online-Kurs? Für mich sind Präsenzkurse verbunden mit Seminarraumbuchung, Verpflegungsüberlegungen, Anreisekosten usw.

      Ich wollte nur noch mal sicherstellen, dass du kein Seminar meinst, zu dem Menschen anreisen?

      Viele Grüße von Sabine

  22. Ich stelle gerade fest, dass dies alles hier auf der Seite viel mehr Substanz hat als das, was ich heute Vormittag in einem Webinar gehört habe. Das kritische Hinterfragen gefällt mir sehr – das Folge-Angebot des besagten Webinars („Bis Sonntag gibt es 40% Rabatt auf den Kurs“) dagegen gar nicht. Ich merke, dass mich als Coach das Thema eines Online-Produktes als zusätzliches Angebot im eigenen Portfolio sehr reizt und ich mich stärker einarbeiten will… Mal sehen, was am Ende dabei rauskommt!

  23. Liebe Marit,

    Du hast mir mit deinem Beitrag genau vor Augen geführt, was mir mein Bauch schon signalisiert hat. Ich konnte es nur noch nicht so richtig greifen, was an dem „Mythos“ Selbstlernkurs für mich und mein Thema nicht stimmig war: Wenn man Menschen in einem Veränderungsprozess begleiten will, gehört einfach auch der persönliche Kontakt dazu.

    So habe ich Deine Thesen gerade nicht als schwarz und weiß denken aufgenommen, denn Du beschreibst ja gerade eine gesunde Mischung aus den beiden Elementen.

    Vielen Dank für diese Inspiration, die bei mir gleich einen kreativen Ideenrausch ausgelöst hat!

    Liebe Grüße
    Diana

  24. Hallo Marit,

    danke für deinen Artikel.
    Es ist gut, auch mal etwas „aus der Gegenrichtung“ zu lesen.

    Natürlich kann jeder machen, was für ihn passt, aber es ist gut, auch die möglichen Schattenseiten zu kennen. Danke, dass du sie beleuchtet hast.

    Mein Eindruck ist, dass die Freude futsch geht, wenn der Fokus nicht mehr auf dem „warum“, sondern nur noch auf dem Geld liegt.
    Und das ist schade für alle Seiten.

    Liebe Grüße
    Michaela

    P.S. begleitete Gruppen – Selbstlernkurse hätte ich auch in die Kategorie „passives Einkommen“ gesteckt. Danke für’s drauf aufmerksam machen, dass das nicht so wirklich stimmt!

  25. Liebe Marit,
    danke für diesen tollen Beitrag. Und ich fand ihn gar nicht schwarz/weiß. Du hast genau das zum Ausdruck gebracht, was ich schon immer vermutet habe. Ich selbst bin auch erst begeistert vom Thema Online-Kurse geworden, durch eine eigene Erfahrung in einem Adventskurs. Ich fand es gut, dass wir intensiv an einem Thema gearbeitet haben und es sich so vertiefen konnnte. Schade war die geringe Beteiligung im Forum bzw. der mangende gegenseitig Austausch in der geschl. FB-Gruppe. Allerdings hatte ich regen Austausch zur Kursleiterin per Mail und so wurden auch Fragen recht schnell beantwortet.
    Ich persönlich liebe ja auch das direkte Kommunizieren mit Menschen und in einer Gruppe (bin eh ein Team-Worker). Meine Herausforderung ist hier allerdings die Frage, wie komme ich an genau die Teilnehmer, die auch mir gut tun und mit denen ich auf Augenhöhe arbeiten kann. Kann man trotzdem noch Geld dafür nehmen? Ich bin in einer Skype-Gruppe seit Mitte 2015 und wir haben schon enorme Fortschritte gemacht. Aber diese Gruppe ist halt kostenlos, weil wir uns gegeseitig wertschätzen und jeder seine Qualitäten einbringt. 🙂
    Da werde ich wohl noch ein wenig in mich spüren müssen, was hier stimmig für mich ist.
    Aber dein Artikel kam bei mir auch genau zur rechten Zeit.
    Herzlichen Dank und liebe Grüße – Patricja

    • Hallo Patricja,

      Danke für deinen Erfahrungsbericht! Zu deiner Frage: An Teilnehmer kommst du, indem du deine Basis und deine Folgerschaft durch kostenlosen Content aufbaust und dann zum Start des Programms / Kurses einen „Launch“ durchführst, also dafür sorgst, dass möglichst viele deiner Follower von deinem Angebot erfahren. Da hatte ich doch in einer Podcast-Folge mal drüber gesprochen, ich such’s mal raus:
      http://coachingprodukte-entwickeln.de/obl012-so-vermarktest-du-deinen-onlinekurs/

      Das, was du beschreibst, ist ja eher ein Erfolgsteam – da „bezahlt“ ihr euch quasi gegenseitig, wenn man das überhaupt so sagen will. Dafür könntest du nur etwas nehmen, wenn du explizit der Moderator bleibst und dich nicht selbst einbringst – aber das ist ja sicher nicht das was du willst. Ich setze solche kleinen Gruppen übrigens in meinem Onlinekurs zusätzlich ein und helfe den Teilnehmern dabei, sich zu solchen Teams zusammenzufinden. Das kann also Bestandteil eines Onlinekurses sein.

      Viel Erfolg für die nächsten Schritte!
      Lieber Gruß
      Marit

      • Liebe Marit,
        ganz herzlichen Dank für deine so schnelle und hilfreiche Antwort. Ich werde mir den Podcast am WE anhören. Und die Idee mit der Kombination Erfolgsteam & Online-Kurs lasse ich gerne auf mich wirken. Eine schöne Inspiration. :-))
        Alles Liebe für dich und schön dass es dich gibt.
        Herzensgrüße – Patricja

  26. Hallo Marit,

    danke für deine Klarheit! Ich persönlich „spüre“ auch bei einigen (Selbstlern-)Angeboten da draußen, dass es nur um’s schnelle Geld geht. Da steckt eine ganz andere Energie drin als bei betreuten Gruppenprogrammen. Ich glaube, das spüren auch die potentiellen Kunden. Ausserdem macht der direkte Kontakt mit meinen Teilnehmerinnen auch mir selbst viel mehr Spaß. 🙂

    Herzliche Grüße!
    Carolin

    • Hallo Carolin,

      genau dieses Gespür, auf das kommt es an! Das war ja mein Anliegen mit diesem Artikel, die Botschaft mitzugeben, dass man einfach genauer hinschaut, wen man sich zum Vorbild nehmen möchte, wenn man damit beginnt, sein Online-Business aufzubauen.

      Ja, es macht VIEL mehr Spaß! 🙂

      Viele Grüße
      Marit

  27. Liebe Marit,

    vielen Dank wieder für diesen wunderbaren Artikel.
    Bereits am Kongresstag der LearnTec (Messe rund um e-Learning in Karlsruhe) musste ich schmunzeln – und nun wieder. 🙂

    Lernen ist und bleibt ein individueller Prozess. Da ist nix mit Black-Box und Programmen – auch Lernwegsempfehlungen sind allenfalls mehr oder weniger passende Tipps. Es steht und fällt mit Thema, Zielgruppe und deren Lern-Vorlieben. Es ergibt sich ein Dreieck aus Ich-Andere-Betreuung. Mit den heutigen digitalen Mitteln lassen sich einige Prozesse unterstützen, doch eben nicht ersetzen.

    So ist der E-Learning-Hpye inzwischen deutlich abgeklungen. Die große Erkenntnis: Digital ersetzt nicht die persönliche Lernsituation bzw. den persönlichen Kontakt und die Betreuung. Daher gibt es nun den „Trend“ des gemischten Lernens (Blended Learning).

    In der Konzeption von Online-Kursen bleibt es weiterhin und vielleicht noch mehr zu fragen: Wie kann ich meine Wunsch-Zielgruppe am Besten unterstützen?
    Vielleicht mit automatisierten Prozessen, vielleicht aber auch nicht. 😉

    Und da das Internet eben auch die Plattform ist, auf der ich mich als Trainer darstelle, die zusätzliche Fragen: Wofür stehe ich, was ist mir wichtig? Wie bin ich authentisch?

    Ich liebe die Mischung – und freue mich daher auch sehr auf unser bald wieder persönliches Treffen. 😉

    Viele Grüße,
    Nico

    • Hallo Nico,

      ja, gut, dass du den Blick nochmal auf die Corporate-World leitest! Dort ist tatsächlich schon seit vielen Jahren klar, dass E-Learning (meist sind damit Selbstlernkurse gemeint) nicht funktioniert und sein Geld nicht wert ist. Auch hier gelten natürlich ähnliche Ausnahmen wie in meinem Artikel geschildert – Wissensvermittlung, How-to-Erklär-Kurse und ähnliches gibt es dort mittlerweile in umfangreichen Bibliotheken. Aber immer wenn es darum geht, wirklich das Verhalten zu verändern und komplexere Themen zu vermitteln, wird auf Blended-Learning (also die Kombination aus Präsenzseminaren und ONline-Lernphasen) gesetzt.

      Wir auf dem Markt für Selbstzahler hinken da ein paar Jahre hinterher… Bzw. es gibt hier auch keine regulierende Instanz, die kritisch den „ROI“ der Selbstlernkurse überprüft und transparent zu machen versucht, daher wird das hier auch noch jahrelang so weiter gehen.

      Super, dass du den Blickwinkel eingebracht hast – hatte ich schon wieder vergessen 🙂
      Lieber Gruß
      Marit

      • Lernen mit digitalen Medien (E-Learning) ist immer dann wertvoll, wenn es strategisch durchdacht und eingebunden in den gesamten Lernprozess ist. Dann wird es auch mit komplexen Themen, Reflexion und Verhaltensänderungen wahrscheinlicher. 😉

        Dazu bedarf es allerdings Absprachen, detaillierte Gestaltung und entsprechende Verknüpfungen zwischen Offline und Online-Welt. Diese Abstimmung und der Aufwand in der Erstellung wollen (meist) mit Geld bezahlt werden.
        Dazu kommt dann das begleitende Drumherum: Kommunikation der Personal- und Fachabteilung, Betreuung, Transferunterstützung … ggf. auch digital gestützt.

        Der ersten Idee „schnell mal fix und günstig digital“ folgten die ernüchternden Erkenntnisse: Qualität hat ihren Preis – und Menschen lernen individuell, meist besser mit begleitender Unterstützung. 😉

  28. Als Trainer, Berater & Coach der vorher 10 Jahre mit Führungskräften im Business-Face to Face gearbeitet hat, habe ich 2010 meine Moodle-Akademie begonnen. Ich habe ein ganzes Jahr gebraucht um mich in die Materie einzuarbeiten. Trainings- & Coaching prozesseonline anzubieten, die mit einer Garantie der persönlichen Weiterentwicklung verbunden sind, und nicht nur Datendownload von irgendeinem Forum, bedeuten wirklich viel Arbeit, Gehirnschmalz und Leidenschaft. Wenn jemand auf schnelle Euros aus ist, sollte er sich einen anderen Acker suchen.
    Ich kann Marit nur beipflichten.
    Aber wenn der Acker bestellt ist, kommen tolle Ergebnisse dabei heraus. 12-monatiger Changeprozess mit einem Unternehmen, 45 Teilnehmer, 3 Hierarchieebenen und ein Kulturwandel am Schluß.
    Oder eine Online Weiterbildung für Therapeuten und Coaches über 6 Monate mit allem was dazu gehört: Webinare, Videos, Audios, Forum, Videokonferenzen, Online-Aufstellungen, sychrones & asynchrones Lernen, Partneraufgaben, Gruppenaufgaben und zur Zertifikatsvergabe ein persönliches Kennenlernen.
    Ich bin ein wirklicher Online-Fan, aber nur wenn es persönlich angeleitet und unterstützt ist und und mit Präsenzterminen ergänzt ist. Hier ein Link zu einer schicken Umfrage: http://www.ibusiness.de/aktuell/db/813350SUR.html zu diesem Thema. Danke für diesen interessanten Artikel, Marit
    besten gruß
    Ute Reingard Schmidt

    • Hallo Ute,

      vielen dank für deinen ergänzenden Erfahrungsbericht! Ja, mit Online-Trainings kann man sehr viel mehr erreichen als mit klassischen Seminarreihen – absolut richtig. Darüber hatte ich ja mal mein Buch „Praxistransfer inklusive“ geschrieben. In dem ist die Botschaft an die Leser (Trainer und Personalentwickler) allerdings eher gewesen: Lasst ein wenig los, verlängert den Prozess, hab als Trainer nicht den Anspruch, alles komplett steuern zu wollen. Heute lautet meine Botschaft nun genau andersherum. Die Wahrheit liegt wie so oft im Leben in der Mitte 🙂

      Präsenztermine finde ich aber heute nicht mehr nötig, um gute Entwicklungsprozesse mit Online-Lernen anstoßen zu können. Die Begleitung durch einen Trainer ist wichtig, ja, aber Präsenz muss es nun wirklich nicht sein! Das mag im Bereich der Führungskräftetrainings schon eher zutreffen, weil man die immer ein Stück weit zu ihrem Glück zwingen muss (auch meine Erfahrung aus dem großen BayWay-Blended-Learning, in dem ich ein paar Jahre gearbeitet habe). Diesen Zwang brauchen Selbstzahler nicht, ganz im Gegenteil: Ein Blended Learning mit einem Treffen in München oder sonstwo würde man kaum verkauft bekommen.

      Spannende Diskussion, danke für deinen Beitrag!
      Viele Grüße
      Marit

  29. Liebe Marit,

    danke für den Beitrag, der mich innerlich wieder ein bisschen zurecht gerückt hat! Denn für mich kann es – wenn überhaupt – nur einen betreuten Online-Kurs geben. Doch ich lese und verfolge natürlich, was die anderen so machen … ein Selbstlernkurs nach dem anderen.

    Wenn ich mich als Teilnehmerin eines solchen Kurses betrachte, stelle ich fest: Ich fange motiviert an und höre dann irgendwann auf. Das wünsche ich mir für meine Kunden bzw. Klienten nicht! Deshalb braucht es aus meiner Sicht die Nähe.

    Wie schon andere vor mir, finde ich deinen Artikel auch nicht s/w-gezeichnet. Auf mich wirkt er sehr wertschätzend und wohlwollend auch denen gegenüber, die ihren Weg mit Selbstlernkursen gehen wollen. Jedem das Seine …

    Liebe Grüße
    Dunja

    • Hallo Dunja,

      wie schön, dass ich dich in deinem Bauchgefühl bestärkt habe!! In zwei Jahren schauen wir mal, welche Erfahrungen die Leute mit den Selbstlernkursen und welche du mit deinen hochwertigen betreuten Kursen gemacht haben… 😉 Ich befürchte ja, dass sehr viele von denen, die heute mit viel Herzblut einen Selbstlernkurs erstellt haben, das Handtuch werfen und sagen „Onlinekurse funktionieren für mein Thema nicht“.

      Ich finde ja, Selbstlernkurse haben absolut ihre Berechtigung. Es gibt Themen, da möchte ich einfach nur in Ruhe eine Schritt-für-Schritt Anleitung durcharbeiten und habe überhaupt keine Lust, mich in einem Forum oder dergleichen zu betätigen. Das sind meist Software-Themen. Und bei anderen Themen gebe ich dir recht: Die Motivation geht zu schnell runter. Auch in einem betreuten Kurs kann man die Motivation nicht zwangsläufig bei allen hoch halten – aber die Wahrscheinlichkeit ist doch deutlich höher.

      Viele Grüße
      Marit

  30. Hallo Marit,
    ich bin Autor udn Texter und entwickle gerade ein Autoren-Coaching-Portal. Es geht um Persönlichkeits- und Geschäftmodellentwicklung für publizistisch Tätige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Und da dachte ich natürlich auch an einen Selbstlernkurs, der den Entwicklungsprozess in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung darstellt.
    Und da stolpere ich über deinen Blogpost und habe das Gefühl, du hast ihn gezielt für mich geschrieben. Insofern muss ich deinem Kudnenavatar ziemlich nahe kommen – Stichworte „Entwicklung“, „softe Themen“, „Werte-Gebundenheit“. Besten Dank für das Timing, dein Rat kam gerade rechtzeitig.
    Ich kenne inzwischen ja einige Schreibbegeisterte und könnte die im ersten Step mal gezielt ansprechen, ob sie ihre (prekäre) Autorenexistenz nicht professionalisieren wollen. Es ist ein psychologisch schwieriges Feld, das sich im 1:1 Seminarformat wahrscheinlich viel besser „beackern“ lässt.
    Und den 10-Schritte-Prozess dann in ein (kostenloses?) E-Book packen? Was meinst du?

    Viele Grüße
    Stefan

    • Hallo Stefan,

      na, das ist doch super, wenn der Artikel gerade zur rechten Zeit kam!! 🙂 Du kannst ja auch erstmal mit einer kleinen Gruppe anfangen, denn hier gibt es sicher Unterstützungsbedarf – und sicher gleichzeitig Bedenken, gleich viel Geld für ein Einzelcoaching in die Hand zu nehmen. Das kannst du „verkaufen bevor du produzierst“, indem du von Woche zu Woche Arbeitsaufgaben an die Gruppe gibst und z.B. Ende der Woche eine Gruppen-Telko anbietest oder alle zwei Wochen – nur mal so gesponnen. So stiftest du viel Nutzen, verdienst ganz ordentlich und kannst auf diese Weise testen, wo im Prozess es denn nun wirklich hakt.

      Und ja, Schritte-Anleitungen sind immer ein gutes Freebie, in welcher Form auch immer – die Leute bekommen so das Vertrauen, das du den Prozess gut kennst.

      Später kannst du aus dem Freebie immer noch einen Selbstlernkurs machen, der sich dann vielleicht immer mal wieder zwischendurch verkauft (an diejenigen, die noch nicht in ein Gruppenprogramm oder ähnliches gehen wollen).

      Ich sag ja auch nicht generell etwas gegen Selbstlernkurse – ich finde eben nur bedenklich, damit als erstes loszulegen und dann zu hoffen, dass gutes Geld dabei ‚rumkommt. 🙂

      Ich gebe ja nächste Woche auch nochmal ein Webinar dazu, weil die Resonanz auf den Artikel so gut ausgefallen ist und ich meine Lösung gerne noch etwas vertiefend darstellen möchte – vielleicht ziehst du daraus ja auch nochmal Impulse. http://coachingprodukte-entwickeln.de/webinar-mythos-passives-einkommen/

      Viele Grüße
      Marit

  31. Vielen Dank! Ein sehr hilfreicher Artikel – mir gefällt der kritische Blick auf den Trend zur „Entpersonalisierung“ im Weiterbildungsbereich! Ich halte davon wenig bis gar nichts, vor allem wenn es um Themen wie Führung, Kommunikation etc. geht – der Einfluss des authentischen, echten Live-Kontakts wird erheblich unterschätzt. So weiß man, dass sogar Live-Konferenzen über das Internet / Skype o.ä. nicht die gleiche Qualität haben – und nicht die gleichen Ergebnisse (!!) bringen wie „echte Gespräche am Tisch“. Es geht zu viel verloren an Kontakt über Körpersprache und subtilen Prozessen.
    Aber – auch ich bin Berater und auf der Suche nach Möglichkeiten, das Internet dafür zu nutzen – und dafür hat mir Ihre Seite viele Anregungen geliefert – vielen Dank!
    Und: Ich wäre gern bei dem Webinar zu dem Thema dabei gewesen -wird es nochmal angeboten? Und wenn ich fragen darf – weil ich da auch gerade recherchiere – welche Software / Plattform nutzen/empfehlen Sie dafür?
    Viele Grüße,
    Markus Fischer

    • Hallo Markus Fischer,

      vielen Dank für das Feedback!

      Im Grunde hinken wir, die Dienstleister auf dem „Selbstzahler-Markt“, dem Weiterbildungsmarkt der Unternehmen um Jahre hinterher. In der betrieblichen Weiterbildung ist das Märchen „E-Learning“ schon ganz lange ausgeträumt und Selbstlern-Materialien werden nur noch für technische Schulungen und reine Wissensvermittlung eingesetzt, soweit ich das zuletzt mitbekommen habe auf Messen und durch Gespräche. Mittlerweile bin ich nicht mehr in dieser Corporate World und bekomme die Diskussionen dort nicht mehr mit – aber ich denke, es ist längst klar, dass ohne eine Begleitung des Lernen nur schwer funktioniert.

      Hier im Internet wird das Lernen von einer anderen Seite gesehen: Als Möglichkeit, das eigene Geschäftsmodell zu gestalten und Geld damit zu verdienen. Und so kommt diese ungute Perspektive rein, dass man die eigene Arbeitszeit unbedingt von der Wertschöpfung entkoppeln müsse. Die Didaktiker und die, denen es um gute Qualität beim Lernen geht, kommen nur leise zu Wort, während die Internetmarketer kaum zu übersehen sind… 🙂 Daher mein Artikel, um hier mal wieder etwas gerade zu rücken.

      Die Aufzeichnung zum Webinar erhalten Sie, wenn Sie sich einfach zum Webinar anmelden über diese Seite – es ist so eingestellt, dass automatisch die Aufzeichnung per Mail kommt. Ich werde das Webinar auch bestimmt nochmal halten – es kam gut an und hat Spaß gemacht.
      http://coachingprodukte-entwickeln.de/webinar-mythos-passives-einkommen/

      Als Software benutze ich seit einiger Zeit Clickwebinar – und bin damit sehr zufrieden, nachdem ich vorher schon einige Systeme getestet habe, mit denen ich nicht so zurecht kam (Spreed, GotoMeeting).

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  32. Hallo Marit,

    wir wollen mehr Schwarz-Weiss-Botschaften von dir. Mit diesem Artikel ist dir ein Meisterstück gelungen, das sicher vielen Menschen hilft, sich nicht komplett in eine Idee zu verrennen, die sich später „nur“ als Lernerfahrung herausstellt. 🙂

    Wichtig ist aus meiner Erfahrung, sich Zeit zu nehmen und die Programme in seinem Tempo wachsen zu lassen. Hierzu ein Beispiel: Mein Gruppenprogramm „XING-Staffel: Das Optimale aus XING herausholen“ habe ich von 2012 – 2013 nur zwei Mal jährlich als Gruppenkurs angeboten und dann in 2014 neben dem Gruppenkurs auch einen Selbstlernkurs daraus gemacht. Dieser war allerdings verfehlte meine Erwartungen in Bezug auf Durchlauftempo (mir ging das zu langsam), erreichte Lernziele und Abverkauf. Mit dieser Lernkurve habe ich dann in 2015 einen wirklich knackigen Selbstlernkurs entwickelt, der mit seinen insgesamt siebzig 2-3-Minuten-Videos begeistert. Woher ich das wusste? Ich habe den Videokurs einfach als Lerngrundlage im Gruppenkurs eingesetzt und mit Webinaren und Sprechstunden ummantelt. So konnte ich genau beobachteten, wie die Teilnehmer das Gelernte umsetzten.

    Mein Tipp: Step-by-Step statt Hau-Ruck-Verfahren.

    Dieser Artikel sollte zur Pflichtlektüre für alle werden, die mit dem Thema starten wollen.

    Viele Grüße von Sabine

    • Hallo Sabine,

      danke für deinen super-wertvollen Erfahrungsbericht, das hier sicher viele Leser nochmal bestätigt, wie es in der Praxis gehen kann. Ein Selbstlernkurs ist nichts, womit man starten sollte – du zeigst auch warum: Erst, wenn man den Lernprozess der Teilnehmer wirklich gut kennt, kann man einen wirklich guten, knackigen Selbstlerner entwickeln.

      Sehr schön!

      Viele Grüße
      Marit

  33. Hallo Marit,
    Du hast ja sooooooo recht! Ich finde es super, wie klar Du positioniert bist und die Sprache Deiner Zielgruppe (sprich: Von mir 🙂 – sprichst. Wenn Ruth Urban und ich das vorher gewusst hätten, wärst Du ein super Beispiel für unser neues Positionierungsbuch geworden! Aber vielleicht hast Du ja mal Lust, dass wir Dich in unserem Blog vorstellen?

    Ich freue mich schon auf den Kurs am Donnerstag und wünsche Dir von Herzen viel Erfolg!

    Herzliche Grüße aus Bonn
    Tanja Klein

    • Hallo Tanja,

      danke für das schöne Lob! Ich meine, wir hatten schon mal Kontakt – das war kurz vor deinem Baby – weiss aber nicht mehr genau den Anlass 🙂 Ja, gerne, warum nicht ein Interview auf eurem Blog. Mir ist das gar nicht so bewusst, dass ich die Sprache meiner Zielgruppe so gut spreche – ich spreche einfach MEINE Sprache (und merke natürlich, dass da viel Resonanz kommt, was mich ja auch sehr freut).

      Herzliche Grüße aus Lübeck
      Marit

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