Einen automatisierten Online-Kurs entwickeln [Teil 3]: Die eigene WordPress-Seite nutzen

Online-Kurs WordPressWelche technischen Möglichkeiten gibt es, einen automatisierten Online-Kurs anzubieten? Dieser Frage gehe ich in dieser Beitrags-Serie nach. Das Ziel ist es, dass die Kaufabwicklung automatisch abläuft und der Kunde dann sofort Zugang zu den Kurs-Materialien hat. In diesem Artikel zeige ich Ihnen die von mir präferierte Variante eines „Membership-Bereichs“ auf einer eigenen WordPress-Seite. 

Mehrere Wege führen nach Rom: Die verschiedenen Möglichkeiten im Überblick

Einen automatisierten Online-Kurs im Angebot zu haben bedeutet, einerseits den Kunden zu jeder Zeit ein Unterstützungsangebot machen zu können, auch wenn Sie z.B. ausgebucht sind. Andererseits ermöglicht er – bei entsprechendem Marketing – eine Einnahmequelle, bei der nicht die eigene Präsenz nötig ist. Also, ein wichtiger Schritt dahin, über das Modell „Zeit gegen Geld“ hinauszuwachsen.

Doch, so etwas technisch aufzusetzen erscheint vielen wie eine große Hürde. Mir ging das bis vor kurzem auch so. Daher diese Beitrags-Serie, in denen ich Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten aufzeige:

  • Im ersten Artikel habe ich die grundsätzlichen Anforderungen an eine „Lernplattform“ untersucht und es haben sich auch einige von Ihnen an meiner kleinen Umfrage beteiligt: Einen automatisierten Online-Kurs erstellen [Teil 1]: Anforderungen an die technische Lösung.
  • Im zweiten Artikel habe ich Ihnen die Plattform jigsawbox.com vorgestellt, die uns tatsächlich jede Menge Arbeit abnimmt und eigentlich alles hat, was für einen automatisierten Online-Kurs benötigt wird. Ein paar Nachteile hat diese Lösung natürlich, unter anderem das recht hochpreisige Abo-Modell und die fehlende (Detail-) Anpassung an unseren Sprachraum. Einen automatisierten Online-Kurs erstellen [Teil 2]: Jigsawbox als mögliche Lösung (Demo-Kurs). Der Demo-Kurs ist mittlerweile nicht mehr verfügbar, aber ein Video zeigt diesen von innen.
  • In diesem (dritten) Artikel geht es darum, mit Hilfe von WordPress eine Kursplattform einzurichten und
  • im vierten Teil der Serie schließlich werde ich Udemy.com vorstellen – eine Online-Kurs-Plattform, die wir im deutschsprachigen Bereich erst noch „erobern“ müssen 🙂

Die zwei Basis-Zutaten um auf einer WordPress-Webseite einen Online-Kurs anzulegen

Wer WordPress für seine Webseite oder seinen Blog verwendet, weiss, wie wunderbar vielfältig dieses Content-Management System ist. Es gibt tausende von hilfreichen Plugins, also Funktionserweiterungen, mit der aus einer simplen WordPress-Seite alles Mögliche werden kann. Eben auch eine Lernplattform inklusive automatisierter Zahlungsabwicklung.

Die beiden wichtigsten „Zutaten“, die Sie brauchen, um einen Online-Kurs auf einer Worpress-Seite anzulegen sind:

  • Ein „Membership-Plugin„, mit dem Sie einzelne Seiten oder Beiträge nur für angemeldete Benutzer öffnen und für alle Nicht-Angemeldeten sperren und
  • einen Anbieter zur Online-Zahlungsabwicklung.

Es gibt viele – auch kostenlose – Membership-Plugins und es gibt auch einige Tools für die Online-Zahlungsabwicklung. Ich habe mich für zwei deutsche, gut aufeinander abgestimmte Tools entschieden, nämlich für das Membership-Plugin Digimember in Verbindung mit dem Zahlungsanbieter Digistore24. Die allermeisten anderen Lösungen sind eher für den amerikanischen Markt optimiert – und der ist, besonders was die Zahlungsmöglichkeiten angeht, ein wenig anders als unserer. Einige Alternativen zu der von mir gewählten Kombination nenne ich unten.

Ein Online-Kurs = ein Membership-Bereich?

Die Bezeichnung Membership-Plugin ist vielleicht irreführend: Es bedeutet lediglich, dass bestimmte Seiten und Unterseiten auf einer Webseite geschützt werden – und eine Anmeldung mit Benutzername und Passwort erforderlich machen. (Ein Membership-/Mitglieder-Bereich ist tendenziell ein anderes Geschäftsmodell als ein Online-Kurs, wobei das nicht ganz trennscharf ist).

Technisch gesehen geht es aber um das gleiche Prinzip: Erst nach dem erfolgreichen Zahlungseingang eines neuen Teilnehmers erhält Ihre WordPress-Seite die E-Mail-Adresse des Käufers – woraufhin von WordPress aus automatisch ein neuer Benutzer für diese E-Mail-Adresse angelegt wird. Der neu angelegte Benutzer kann sich so direkt nach dem Kauf einloggen und auf die Kurs-Unterlagen zugreifen – 24/7. (Damit wird es dann also auch endlich möglich, Geld im Schlaf zu verdienen 🙂 🙂 ).

Teilnehmer-Tracking und Forum: Zwei weitere hilfreiche Plugins für Ihren Online-Kurs

Mit den beiden genannten „Basis-Zutaten“ lassen sich also WordPress-Inhalte für zahlende Kunden schützen. Das ist vollkommen ausreichend für einen automatisierten Online-Kurs, da in WordPress Seiten oder Beiträge problemlos Videos, Audios, Download-Materialien usw. eingebettet oder zum Download angeboten werden können. Eine Kurs-Struktur lässt sich über Seiten und Unterseiten (Module, die in Lektionen untergliedert sind) abbilden. Das Plugin Digimember ermöglicht auch die zeitgesteuerte Auslieferung der einzelnen Inhalte relativ zum Kaufdatum („dripfeed“), z.B. alle zwei Wochen ein Modul freizuschalten.

Doch für meinen Teilnehmerbereich habe ich zusätzlich noch zwei weitere nützliche Plugins eingesetzt, die meinen Teilnehmerbereich aus meiner Sicht erst „rund“ machen:

  • Mit dem kostenlosen Plugin BBPress habe ich ein Forum eingerichtet – das ebenfalls nur für angemeldete Nutzer sichtbar ist. Ergänzt wird das durch WP User Avatar, um den Teilnehmern auch das Hochladen eines Avatarbildes für das Forum zu ermöglichen.
  • Mit WP-Courseware wird für die einzelnen Teilnehmer und für mich als Trainer möglich, den individuellen Kursfortschritt sichtbar zu machen und Module und Lektionen auf einfache Weise zu verschieben und umzuorganisieren.
WP-Courseware und Digimember harmonisieren leider (noch?) nicht perfekt, weil sich die Lektionen von WP-Courseware nicht (bzw. nur über einen Trick) zeitgesteuert ausliefern lassen mit Digimember. Hier hoffe ich, dass die beiden Plugin-Autorenteams zusammenfinden und eine Schnittstelle bauen, wie es sie von WP-Courseware zu zahlreichen anderen Membership-Plugins gibt. Wenn mehr Leute diesen Wunsch äußern, passiert das ja vielleicht auch noch. 😉 

Wie kann das aussehen – der Blick hinter meine Kulissen

Wie kann das nun konkret aussehen, so ein „Kursbereich“ in WordPress mit automatisierter Zahlungsabwicklung? Ich nehme Sie in diesem Video (6 Min.) mit in meinen Teilnehmerbereich und zeige, wie die genannten Plugins im Einsatz (aus Teilnehmerperspektive) aussehen:

Für wen ist das die richtige Lösung?

Die Lösung, so wie ich Sie Ihnen jetzt gezeigt habe, kostet ca. € 150,- für die beiden Plugins und die Zahlungsabwicklung über Digistore24 kostet ca. 8% an Gebühren. Und – nicht zu vergessen: Etliche Arbeitsstunden für die liebevolle Einrichtung der „Kursräume“ – eigene oder die eines Dienstleisters der sich damit auskennt. Daher ist ein solcher Kursbereich schon eine Investition, die sich vor allem für die eignet, die es wirklich ernst meinen – und gewillt sind, auch in die Vermarktung des Kurses zu investieren.

Einmal eingerichtet macht dann so ein eigener Kursbereich viel Freude, weil man ihn – fast ein wenig wie eigene Seminarräume o.ä. – immer wieder neu gestalten kann und letztlich auch beliebig viele Kurse auf einer URL anlegen kann. Mir macht das viel Spaß. 🙂 Anders als bei „gemieteten“ Kursräumen wie z.B. bei Jigsawbox bleiben alle Inhalte und alle Benutzerprofile in eigener Hand – was ich persönlich ein beruhigendes Gefühl finde.

Ob es sich für Nicht-Wordpress-Nutzer lohnt, für den Kursbereich auf ein anderes System umzusteigen, hängt vom Einzelfall ab. Neu einarbeiten ist schon nötig – auf der anderen Seite ist WordPress an sich leicht verständlich. Wer sich mit WordPress nicht (gut) auskennt, sollte sich die beiden Plugins und die Verbindung zum Zahlungsanbieter besser von einem Profi machen lassen und sich dann zeigen lassen, wie man Inhalte einfügt.

Wenn es zu Beginn nicht gleich (soviel) Geld kosten soll: Kostengünstigere Varianten für den Einstieg

Es gibt auch kostengünstigere bzw. kostenlose Möglichkeiten, einen Online-Kurs mit WordPress zu realisieren. Meinen ersten Kursraum habe ich mit dem kostenlosen WP-Members erstellt, was auch gut funktioniert hat. Die Teilnehmer habe ich per Hand als Benutzer angelegt und statt im Forum wurde in den Kommentarbereichen zu den jeweiligen Modulen gearbeitet. Eine automatisierte Zahlung lässt sich damit aber nicht verwirklichen. (Achtung: WP Members niemals in Kombination mit WP Courseware einsetzen – da gibt es Konflikte bezogen auf die Benutzerdatenbank!) 

Wenn Sie die Gebühren bei der automatisierten Bezahlung sparen möchten, die ja tatsächlich recht hoch sind, dann könnte PayPal allein eine gute Lösung sein. PayPal und Digimember können auch zusammenarbeiten, es muss also nicht Digistore24 mit seinen sehr vielfältigen Zahlungsoptionen sein.

Ein kostenloses Membership-Plugin, das auch die Verbindung mit PayPal ermöglicht ist s2 Member Framework – das empfand ich aber als „unhandlich“ und kompliziert zu bedienen (zudem alles englisch).

Zahlen tut man bei den kostenpflichtigen Plugins also letztlich vor allem für die Bequemlichkeit, dass einem das Arbeiten damit deutlich erleichtert wird. Mir als Viel-Nutzer dieser Tools ist es das allemal wert. Wer gerade frisch damit startet fühlt sich aber womöglich besser damit, erstmal kostengünstig loszulegen.

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Ich hoffe, so langsam bekommen Sie einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten Sie haben, einen automatisierten Online-Kurs technisch umzusetzen, oder? Da das Geschäftsmodell „Mit eigenen Kursen Geld verdienen“ hierzulande gerade erst am Entstehen ist, wird es in den nächsten Jahren hier sicherlich noch einige Plattformen und technische Lösungen geben, die uns das Leben weiter erleichtern. Für den Moment müssen wir kreative Lösungen mit den vorhandenen Mitteln finden.

Schreiben Sie mir gerne, was Sie von meiner vorgeschlagenen Lösung halten! Ach ja, und Fragen, Ergänzungen und Diskussionsbeiträge sind gerne willkommen.

Herzliche Grüße

Marit Alke

33 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    • Hallo Martina,

      Wege ebnen – das gefällt mir gut! Die Internet-Marketer (meist Herren) nutzen alle schon seit Jahren dieses oder ein ähnliches System, aber sie zeigen nur in ihren mega-(über-)teuren Kursen wie es geht (oder sprechen halt gar nicht drüber, weil es nicht ihr Thema ist).

      Neulich ging ein „Produkt“ an den Markt, das ernsthaft für 400 Euro erklärt, wie man mit Optimizepress (für die Landingpage), Digistore und Digimember einen Mitgliederbereich in WordPress anlegt – natürlich exklusive der teuren Plugins. Ich möchte ja gerade die Hürden für mehr Online-Kurse verringern und nicht erhöhen… 🙂

      Viele Grüße
      Marit

  1. Liebe Marit,

    vielen Dank für die tolle Übersicht! Ich bin natürlich gerne deine Testerin, wie immer :-). Mit Jigsawbox habe ich mich ehrlich gesagt nicht anfreunden können, vielleicht weil ich Courseware von deinem Online-Coaching-Programm her so gewöhnt bin, ich weiß es nicht … Es kommt mir komplizierter vor, als das in WordPress umzusetzen.

    Bin weiter gespannt!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      oh, schön, dass du als Beta-Testerin dabei bist! 🙂 Mach mir doch mal ein wenig zeitlichen Druck: Bis wann brauchst du das? Du bist doch schon dabei hattest du in der Facebook-Gruppe geschrieben – was brauchst du als nächstes? Meld dich mal!

      Lieber Gruß
      Marit

      • Hallo Marit!

        OK, dann mach‘ ich ein bisserl Druck, ganz wie gewünscht 😉

        Also nächste Woche ist meine Technik-Woche – zuerst bräuchte ich ganz dringend ein Tutorial für Digigmember! Ich habe testweise schon auf http://Coach101.at bbpress und Contexture verwendet, aber Contexture ist irgendwie nicht das Gelbe vom Ei … Meine Konfiguration für http://home-sweet-office.at soll digimember, courseware und bbpress beinhalten – in dieser Reihenfolge bitte :-D.

        Genug sanfter Druck?
        Liebe Grüße und Danke!
        Claudia

        • Hi Claudia,

          jaahaa! 🙂 Ich schreibe jetzt gleich einem Mail an euch mit meiner Selbstverpflichtung, wann ich welche Lehrvideos für euch fertig haben will.

          Danke! Herzliche Grüße
          Marit

  2. Liebe Marit,

    superhilfreicher Artikel, danke. Ich bin ja gerade dabei, meinen ersten Online-Kurs zu erstellen und habe mir daher auch gerade jetzt über dieses Thema Gedanken gemacht.

    Die technische Seite war tatsächlich – obwohl ich mir schon so vieles in dem Bereich selbst angeeignet hab – eine innere Hürde für mich. Oder vielleicht auch eine kleine Ausrede? 😉

    Naja, spätestens nach DIESEM Artikel gibt es ja keine Ausrede mehr. 😀

    Liebe Grüße
    Christina

    • Hallo Christina,

      ich nehme an, dann bist du auch gerne bei meinem „Beta-Test“ dabei? Ich habe die ersten Videos „eigentlich“ schon längst fertig, aber für die letzten 20% fehlt mir die Verbindlichkeit von Leuten, die diese Infos auch wirklich brauchen (und mir ein wenig Druck machen). 😉

      Lieber Gruß
      Marit

  3. Hallo Marit,
    mal wieder ein toller Beitrag, der es allen Einsteigern leichter macht in Richtung Online-Biz zu starten. Super erklärt.
    Zu PayPal eine Anmerkung: Meines Wissens erhalten Kunden nicht automatisch eine Rechnung, wenn Sie über PayPal bezahlen. Daher eignet sich PayPal wohl eher für Endkunden, die keine finanzamtstaugliche Rechnung benötigen. Ansonsten müsste sie dann vom Anbieter noch zusätzlich erstellt und versandt werden. Ein Aufwand, der (am Anfang) bestimmt noch gut zu stemmen ist. 😉
    Ich arbeite genau nach dem von Dir beschriebenen Modell und nutze Digimember und Digistore24.de. Ich bin super zufrieden damit. Auch wenn ich bei Digistore recht viel Gebühren zahle – mir wird alles abgenommen und das spart mir Zeit und Nerven. Das ist es mir wert. Viele Grüße, Kristine

    • Hallo Kristine,

      stimmt!!! Du hast recht, das war damals auch der Grund, warum ich mich dagegen entschieden hatte, alles über PayPal laufen zu lassen – ich konnte mich nur nicht mehr erinnern. Digistore24 übernimmt die gesamte Abwicklung und auch um diese rechtlichen Fragen muss man sich keine Gedanken machen oder wird zumindest sehr gut angeleitet, weil die eben rechtlich als Verkäufer auftreten (ich als Anbieter habe einen „Lizenzvertrag“ mit denen und erhalte Lizenzgebühren – rechtlich gesehen).

      Es stimmt absolut, was du sagst: Unsere Arbeitszeit ist auch etwas wert – und wenn mir ein Tool oder Dienst hilft, Zeit zu sparen, dann lohnt sich das auch.

      Viele Grüße und danke für die Ergänzung!
      Marit

  4. Respekt! Großer Respekt!

    Ausführlich. Toll geschrieben. Extrem relevanter Inhalt!

    Herzliche Grüße

    Bertold

    • Hallo Bertold,

      oh danke! Das ist ja mal ein wirklich dickes Lob :). Darüber freue ich mich natürlich sehr. Bist du gerade dabei, einen Kurs zu erstellen oder spielst mit dem Gedanken?

      Viele Grüße
      Marit

      • Guten Morgen Marit,

        hinter Tür 2 ist die richtige Antwort;-) Noch ist es ein Gedankenspiel.

        Zur Zeit entwickle ich die Inhalte für meine Vorträge zum Thema Veränderung sowie Inhalte für eBooks und Co. Ein (Online- Kurs (-programm) ist perspektivisch eine echte Option. Und eine sehr spannende dazu.

        Herzliche Grüße

        Bertold

  5. Liebe Martit,
    tolle Leistung, das alles kompakt zu beschreiben. Sehr übersichtlich. Danke dafür. Das ist – neben dem Videodrehen – gerade genau, womit ich mich beschäftige. Falls du noch einen Tester suchst, bin ich gerne dabei.
    Deadline? Na, die hast du doch selbst gesetzt mit dem Abschlusstermin Anfang Oktober. Bis dahin möchte ich so weit sein und einen Erfolg melden können 😉
    Herzliche Grüße -Astrid

    • Hallo Astrid,

      alles klar – dann bist du dabei, sehr schön. Ihr Teilnehmer bekommt von mir sowieso nochmal die Einladung dazu. Habe gestern schon angefangen, die Videos zu schneiden, die Lektionen anzulegen etc. – wird bald soweit sein, dass ich die Pforten öffnen kann. Ich sach jetzt mal – ohne Gewähr – in etwa 2 Wochen. 😉

      Bis dahin!
      Marit

  6. Danke für den schönen Artikel. Wenn Du noch Platz frei hast für einen Betatester zu deinem neuen Tutorial nehme ich den gerne

    (ich habe mich natürlich gefragt wer den Optimize_press Verbindungskurs verkauft;)

    Ich freue mich schon über den Artikel über Udemy. Ich kenne zwei Coaches, die über diese Plattform schon Kurse vertreiben. Das, was ich im schnellen Überblick gesehen habe sieht spannend aus. Hatte aber nicht die Zeit dazu tiefer einzutauchen. Ich kann mir aber vorstellen, das dies ein weiterer richtig guter Zugang für Coaches sein kann.

    Ich finde es klasse, dass ich über dich bei so neuen Sachen immer auf dem Laufenden bleibe. Danke dafür.

    PS: Verfolgst du eigentlich bestimmte US-Seiten regelmässig, die sich mit diesen Themen beschäftigen? Fände ich mal spannend zu hören
    Grüße, Christoph

    • Hallo Christoph,

      oh, kannst du den Kontakt herstellen zu deinen Kollegen, die mit Udemy arbeiten? Ich würde gerne ein paar Erfahrungsberichte hören. Prima, dass du beim Tutorial dabei bist – wie ich Astrid gerade schon sagte, maile ich euch Teilnehmer eh nochmal dazu an. Es ist jetzt genügend „Interessenten-Rückenwind“, danke dafür! 🙂

      Und zu deiner Frage: Regelmäßig eigentlich nicht, so etwa einmal die Woche überfliege ich mein Feedly oder stöbere in meinen abonnierten Podcasts. Aber ich habe das Gefühl, bloggen tun die Amis schon gar nicht mehr, jedenfalls die Leute nicht, die ich verfolge – daher sind es oft z.B. ältere Podcast-Folgen, die ich mir anhöre. Aktuell z.B. von David Siteman Garland, Internet Business Mastery (von denen hatte ich auch mal drei Podcastfolgen auf dem Blog vorgestellt „How to create your first product“), hin und wieder mal Nathalie Sisson (der Teil, wo es nicht ums Reisen geht) – das war’s eigentlich. Wenn ich da spannende, passende Sachen finde, teile ich die eigentlich auch meist auf Facebook.

      Viele Grüße
      Marit

      • Hallo Marit,

        sehr schön. Ich freue mich.

        Wegen meinen Leuten. Ich schreibe die diese Woche an mit der Bitte sich an dich wegen Erfahrungen mit Udemy zu wenden. Ich glaube aber, dass die erst wieder am 10. oder 11.9. arbeiten, weil derzeit in Urlaub.

        Danke für die Tipps aus Amiland. Wäre ja auch ne interessante Beobachtung und weiter zu verfolgen, wenn die z.B. gar nicht mehr bloggen.

        Grüße, Christoph

  7. Hallo Marit,
    vielen Dank für die offene und detaillierte Darstellung. Schön, von etwas offensichtlich Funktionierendem zu lesen. Interessante Plugins, die ich mir auf jeden Fall ansehen werde.
    Haben Sie eine eigene Installation für die Lernplattform oder läuft die ganz normal auf Ihrer Webseite?
    Bin gerade bei der Konzeption eines Onlinekurses für „Blended Learning“. Die Bezahlfunktion steht also zunächst nicht im Fokus.
    Haben Sie Erfahrungen mit moodle gemacht? Diese ermöglicht ja u.a. die Kommunikation untereinander. Und ist kostenfrei. Moodle ist fast der Quasi-Standard bei Unis, IHK’s etc.
    Gibt es aus Ihrer Sicht Gründe, die gegen Moodle sprechen? Welche?

    Falls Sie noch einen Tester brauchen können, stehe ich gerne zur Verfügung.

    • Hallo Herr Eitel,

      danke! Ja, ich habe eine eigene Installation genommen, sonst hat man Aufwand damit, das Hauptmenü auf den Seiten des Kursraums unsichtbar zu machen. Außerdem fühle ich mich besser damit, den Blog (mit seinen vielen wertvollen Inhalten 😉 ) und die Lernplattform mit ebenfalls viel Stoff drauf getrennt zu haben – das fühlt sich sonst überlastet an.

      Auf die Frage zu Moodle hatte ich schon einmal geantwortet – ich bin so frei und kopiere meine Antwort hier nochmals hinein:

      „Ich selbst habe mich einmal mit Moodle versucht und es bald aufgegeben – das ist nichts, was ich allein hinkriegen kann. Ich habe auch von mehreren gehört, dass es eine viel zu mächtige Software ist. Eben weil die im universitären Rahmen genutzt wird, sind die Funktionalitäten so umfangreich, dass man sich sehr schnell darin verliert. Gerade neulich habe ich die Plattform – in einem Zertifikatslehrgang für eine Fachhochschule – aus Tutorensicht mal wieder im Einsatz gesehen – und fand auch die Optik sehr abschreckend. Vor allem war es schwierig, die Unterlagen zu finden, die Chat-Protokolle waren wieder an einem anderen Platz, das Forum nicht wirklich ansprechend – und als Höhepunkt ging der Mietserver in die Knie, als die 40 Leute sind gleichzeitig zum Chat einloggen wollten…

      Also, Fazit: Ich halte nichts davon für unsere Zwecke. Wir brauchen nur eine abgespeckt Variante. Gerade die Optik ist für unsere Kunden wichtig – aber auch die leichte Bedienbarkeit von uns Nicht-Techies.

      Aber ich bin gerne offen für Erfahrungsberichte mit dieser Plattform, die in eine andere Richtung gehen. Ich war durch meine eigenen gescheiterten Versuche sicher auch voreingenommen ;)“

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  8. Liebe Marit,
    dein Video hat mir gut gefallen und mir macht es den Eindruck, dass das alles wirklich gut zu händeln ist. Mir gefällt sehr, dass du hier zeigst, wie es gehen kann. Vielen Dank!
    Brigitte

  9. Hallo Frau Alke,

    vielen Dank für diesen wirklich guten Beitrag. Der Inhalt hat mich auf Probleme hingewiesen, die mir jetzt erst klar wurden. Einen besonderen Dank auch für den Tipp, dass wp-courseware nicht mit Digimember klappt.

    Schon öfter habe ich die Angabe gelesen, dass Digistore rund 8 % Gebühren nimmt (pro Produkt kommt noch 1 Euro dazu). Es ist aber ein Reseller-Unternehmen und deshalb entstehen auch noch 19 % Mehrwertsteuer. Was ich sagen will: Es geht doch ein ganz erkleckliches Sümmchen an diese Firma und das muß ich beim Planen meiner Kurse beachten.

    Ich würde gerne in dem Tutorial mitmachen, geht das noch?

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

    • Hallo Frau Bruhn,

      schön, dass ich weiterhelfen konnte!!

      Zwei Dinge muss ich aber nochmal richtigstellen:

      1. Courseware und Digimember sind auf meiner Plattform problemlos zusammen im Einsatz. Siehe das Video: Dass die Seiten und das Menü erst nach Einloggen sichtbar sind, das ist Digimember zu verdanken, die Kursseite mit den grünen Punkten, das ist Courseware. Was nicht funktioniert ist die zeitgesteuerte Auslieferung der einzelnen Module, was Digimember sonst mit Seiten und Beiträgen ermöglicht: Also, dass ein Teilnehmer 2 Wochen nach der Anmeldung erst Modul 2 freigeschaltet bekommt, bspw, das lässt sich nur schwierig realisieren.
      2. Bei Digistore müsste man eigentlich einstellen können, dass die Kleinunternehmerregelung zum Einsatz kommen soll. Im Zweifel den Support mal anschreiben, aber ich meine mich zu erinnern, dass ein Bekannter von mir das geregelt bekommen hat und die Kunden jetzt Rechnungen ohne MWSt. von Digistore erhalten.

      Zum Tutorial merke ich Sie gerne vor. 🙂
      Viele Grüße
      Marit Alke

  10. Liebe Marit,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel. Bei mir hast Du damit einen echten Bedarf getroffen 🙂 Ich kenne mich mit wordpress eigentlich ganz gut aus, aber wie damit einen online-kurs einrichten schien mir doch so kompliziert, dass ich mich nicht herangetraut habe. Das wird sich jetzt sicherlich ändern. Ich freue mich sehr über Deine klare Schreibweise und Deine genauen Erklärungen, ganz toll!

    Liebe Grüße,
    Katharina Mathea

    • Hallo Katharina,

      das freut mich sehr!! Ja, ich weiss auch nicht, woher diese Hürde kommt – bei mir war die auch so groß und ich kann das im Nachhinein nicht mehr nachvollziehen. Lass‘ mal deine Ergebnisse sehen, wenn es soweit ist. Gerne in meiner Facebook-Gruppe, wo sich andere darüber freuen, wenn du Erfolgsberichte zu vermelden hast und sich davon inspirieren lassen. https://www.facebook.com/groups/coachingprogramme/

      🙂 Viel Erfolg und herzliche Grüße
      Marit

  11. Hallo Marit,
    ich würde mich auch sehr über das Tutorial zum Einrichten einer WP-Kursplattform freuen und warte schon sehr darauf.

    Hier noch meine Erfahrungen mit Moodle. Jemand hatte mir Lust darauf gemacht, Moodle mal auszuprobieren. Ich habe zwei Tage damit zugebracht, mich über Moodle zu informieren und es dann mit Filezilla auf meine Webhostingplattform hochzuladen, was allein schon ettliche Zeit dauert. Moodle ist wirklich sehr mächtig. Dann stellte sich heraus: Für die Version 2.7 muss die MySQL-Datenbank uptodate sein (war sie bei mir nicht, wie ich bei meinem Support erfuhr). Also alles wieder löschen und eine ältere Version von Moodle wählen. Dann tauchte bei der Installation eine Fehlermeldung auf, bei denen mir niemand weiterhelfen konnten. Folglich habe ich alles wieder mit viel Zeitaufwand von meinem System gelöscht.
    Ich hatte vorher bei eledia.de einen kostenlosen Basic-Kurs mitgemacht, um mal in Moodle reinzuschnuppern. Bei diesem Kurs bin ich viele Male technisch „rausgefallen“ genauso wie andere Teilnehmer auch. Mein Fazit: Moodle ist wirklich keine Alternative zu der Kursplattform, wie ich sie bei dir in der Online-Fortbildung kennengelernt habe.

    Liebe Grüße
    Karin

    • Hallo Karin,

      DANKE! Danke für die Bestätigung meiner Einschätzung was Moodle angeht! Ich hatte immer schon ein wenig schlechtes Gewissen, weil ich ja dem System nicht wirklich eine Chance gegeben hatte, weil mich der erste Eindruck schon so abgeschreckt hat. Und gefragt werde ich immer wieder: „Es ist doch kostenlos, warum empfehlen Sie das nicht?“. Aber dein Erfahrungsbericht klingt nach schrecklich viel Frust und jetzt weiss ich auch wieder, warum mein Bauchgefühl gleich „nein!“ gerufen hatte 🙂

      Zu dem Tutorial hole ich dich dazu, Mittwoch geht’s los, darauf habe ich mich committet 🙂

      Viele Grüße
      Marit

  12. Vielen Dank, liebe Marit!
    Ein toller Artikel, der wirklich viele Abkürzungen bietet. Du bist sehr großzügig und das macht erfolgreich.
    Alles Liebe und
    be wonderful!
    Tom

    • Hallo Tom,

      danke und gerne! 🙂 Ich arbeitet ja auch gerade an einem kostenlosen Tutorial dazu – sag bescheid, wenn du Interesse daran hast, als Betatester dabei zu sein (ist noch nicht alles fertig).

      Herzliche Grüße
      Marit

  13. Pingback: Webinar vom 02.10.2014: Marit Alke zu Gast zum Thema “Einen Mitgliederbereich mit WordPress anlegen” › WordPress-Bistro

  14. Liebe Frau Alke,
    ich bin erst jetzt über den Umweg Ihres Webninars auf diesen tollen Artikel gestoßen. Vielen Dank dafür! Er kommt genau zur richtigen Zeit. Ich hatte davor meine Online-Kurse entweder über andere Plattformen oder zuletzt oft auch per E-Mail angeboten. Das erforderte natürlich meine Anwesenheit während der angebotenen Kurslaufzeit.
    Die von Ihnen dargestellte Variante ist viiel besser, weil Zeitunabhängig. Und da ich seit einigen Monaten auch einen eigenen Blog über WP betreibe (erlernt mit Hilfe von Markus Cerenak und Jakob Schweighofer http://www.blogtobusiness.de, trifft sich das perfekt!
    Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße
    Christine NOvotny

    • Hallo Frau Novotny,

      danke für den Kommentar! Ja, das ist eine gute Lösung, den Kurs auf der eigenen Webseite zu haben.

      Viel Erfolg beim Einrichten ihrer „Lernplattform“
      und Herzliche Grüße
      Marit Alke